
Italiens Abgeordnetenkammer verabschiedete am 30. Dezember 2025 nach wochenlangen Koalitionsstreitigkeiten endgültig das Haushaltsgesetz 2026. Das 22-Milliarden-Euro-Paket, analysiert vom Financial Times, senkt das Defizit bis 2026 auf 2,8 % des BIP, führt jedoch Maßnahmen ein, die global mobile Arbeitnehmer und internationale Unternehmen direkt betreffen.
Wesentliche Punkte sind: (1) ein Zollzuschlag von 2 € auf alle E-Commerce-Sendungen aus Nicht-EU-Ländern mit einem Warenwert unter 150 € – relevant für Expatriates, die auf grenzüberschreitende Lieferungen angewiesen sind; (2) höhere Stempelsteuern auf Finanztransfers und eine ausgeweitete Solidaritätssteuer für Banken, was voraussichtlich die Gebühren für Firmenkreditkarten erhöht; und (3) Änderungen am Pauschalbesteuerungsregime für „Neo-Residenten“ mit hohem Vermögen, die die Anspruchsdauer auf 15 Jahre verlängern, aber die Pauschalsteuer von 100.000 auf 120.000 € jährlich anheben.
Überraschend für Arbeitgeber bleibt die 50 %ige Einkommensteuerbefreiung für hochqualifizierte Zuwanderer mit einem Einkommen unter 600.000 € erhalten, allerdings ist der Vorteil nun auf fünf statt acht Jahre begrenzt. Personalabteilungen müssen die Bruttoberechnungen für Einsätze ab dem 1. Januar 2026 anpassen.
Schließlich stellt das Gesetz 3,5 Milliarden Euro bereit, um KMU bei den Energiekosten zu unterstützen, und bestätigt, dass entsandte Arbeitnehmer in Logistik und Bau bis 2028 weiterhin reduzierte Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Mobility-Manager sollten die Kostenschätzungen für Einsätze überprüfen, Mitarbeiterzulagen aktualisieren und das Personal über mögliche Paketverzögerungen informieren, da Zollagenten die neue Gebühr für Kleinsendungen umsetzen.
Wesentliche Punkte sind: (1) ein Zollzuschlag von 2 € auf alle E-Commerce-Sendungen aus Nicht-EU-Ländern mit einem Warenwert unter 150 € – relevant für Expatriates, die auf grenzüberschreitende Lieferungen angewiesen sind; (2) höhere Stempelsteuern auf Finanztransfers und eine ausgeweitete Solidaritätssteuer für Banken, was voraussichtlich die Gebühren für Firmenkreditkarten erhöht; und (3) Änderungen am Pauschalbesteuerungsregime für „Neo-Residenten“ mit hohem Vermögen, die die Anspruchsdauer auf 15 Jahre verlängern, aber die Pauschalsteuer von 100.000 auf 120.000 € jährlich anheben.
Überraschend für Arbeitgeber bleibt die 50 %ige Einkommensteuerbefreiung für hochqualifizierte Zuwanderer mit einem Einkommen unter 600.000 € erhalten, allerdings ist der Vorteil nun auf fünf statt acht Jahre begrenzt. Personalabteilungen müssen die Bruttoberechnungen für Einsätze ab dem 1. Januar 2026 anpassen.
Schließlich stellt das Gesetz 3,5 Milliarden Euro bereit, um KMU bei den Energiekosten zu unterstützen, und bestätigt, dass entsandte Arbeitnehmer in Logistik und Bau bis 2028 weiterhin reduzierte Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Mobility-Manager sollten die Kostenschätzungen für Einsätze überprüfen, Mitarbeiterzulagen aktualisieren und das Personal über mögliche Paketverzögerungen informieren, da Zollagenten die neue Gebühr für Kleinsendungen umsetzen.
Quelle: Financial Times
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