
Am 6. Februar 2026 hat der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) zum zweiten Mal in Folge alle Abflüge und Ankünfte eingestellt, nachdem gefrierender Regen die Start- und Landebahnen sowie die Boarding-Rampen mit Glatteis überzogen hatte. Obwohl die Schließung ein rein deutsches Problem ist, spüren Unternehmen in Westpolen die Auswirkungen sofort: BER ist der nächstgelegene große Flughafen für Firmen in Stettin, Grünberg und Breslau. Zudem kooperiert LOT Polish Airlines mit mehreren täglichen Flügen nach Warschau, die das Langstreckennetz speisen. (euronews.com)
Verkehrsexperten schätzen, dass fast 12 % der Geschäftsreisenden aus Polen nach Asien und Nordamerika regelmäßig die Grenze überqueren, um am BER interkontinentale Flüge mit größerer Auswahl und günstigeren Preisen zu nutzen. Diese Passagiere müssen nun längere Umwege über Posen, Breslau oder Warschau in Kauf nehmen – was in vielen Fällen zu verpassten Anschlussflügen führt. Die Deutsche Bahn hat zudem ICE-Verbindungen auf der Strecke Berlin–Frankfurt (Oder)–Posen gestrichen, was die Situation weiter verschärft. (thesun.co.uk)
Nach der EU-Verordnung 261/2004 erhalten Reisende bei wetterbedingten Flugausfällen zwar Verpflegung und Unterkunft, aber keine finanzielle Entschädigung. Polnische Unternehmen mit engen Projektfristen sollten daher ihre Notfallklauseln in den Reiserichtlinien aktivieren. Auch die Grenzkontrollen an den Landübergängen zwischen Polen und Deutschland dauern länger, da viele Privatfahrzeuge zurück nach Polen fahren, um dort Flüge umzubuchen.
Firmen mit entsandten Mitarbeitern, die zwischen Berlin und polnischen Produktionsstandorten pendeln – besonders in der Automobil- und IT-Branche – müssen mit mindestens 48 Stunden Störungen rechnen. Reiseverantwortliche werden empfohlen: 1) Umleitungen über Posen-Ławica oder Warschau-Chopin zu organisieren; 2) Hotelkontingente in Posen und Breslau zu sichern, wo noch Kapazitäten verfügbar sind; und 3) das Personal auf die weiterhin gefährlichen Straßenverhältnisse auf den Autobahnen A2 und S3 aufgrund des gefrierenden Regens hinzuweisen.
Meteorologen warnen, dass der unter Null Grad fallende Nieselregen bis Samstagmorgen anhalten könnte, was weitere Flugausfälle wahrscheinlich macht. Polnische Versicherer melden einen Anstieg bei Anfragen zu „Cancel-for-any-reason“-Zusatzversicherungen, was darauf hindeutet, dass das Risiko durch Winterwetter 2026 zunehmend auf der Agenda der Unternehmen steht.
Verkehrsexperten schätzen, dass fast 12 % der Geschäftsreisenden aus Polen nach Asien und Nordamerika regelmäßig die Grenze überqueren, um am BER interkontinentale Flüge mit größerer Auswahl und günstigeren Preisen zu nutzen. Diese Passagiere müssen nun längere Umwege über Posen, Breslau oder Warschau in Kauf nehmen – was in vielen Fällen zu verpassten Anschlussflügen führt. Die Deutsche Bahn hat zudem ICE-Verbindungen auf der Strecke Berlin–Frankfurt (Oder)–Posen gestrichen, was die Situation weiter verschärft. (thesun.co.uk)
Nach der EU-Verordnung 261/2004 erhalten Reisende bei wetterbedingten Flugausfällen zwar Verpflegung und Unterkunft, aber keine finanzielle Entschädigung. Polnische Unternehmen mit engen Projektfristen sollten daher ihre Notfallklauseln in den Reiserichtlinien aktivieren. Auch die Grenzkontrollen an den Landübergängen zwischen Polen und Deutschland dauern länger, da viele Privatfahrzeuge zurück nach Polen fahren, um dort Flüge umzubuchen.
Firmen mit entsandten Mitarbeitern, die zwischen Berlin und polnischen Produktionsstandorten pendeln – besonders in der Automobil- und IT-Branche – müssen mit mindestens 48 Stunden Störungen rechnen. Reiseverantwortliche werden empfohlen: 1) Umleitungen über Posen-Ławica oder Warschau-Chopin zu organisieren; 2) Hotelkontingente in Posen und Breslau zu sichern, wo noch Kapazitäten verfügbar sind; und 3) das Personal auf die weiterhin gefährlichen Straßenverhältnisse auf den Autobahnen A2 und S3 aufgrund des gefrierenden Regens hinzuweisen.
Meteorologen warnen, dass der unter Null Grad fallende Nieselregen bis Samstagmorgen anhalten könnte, was weitere Flugausfälle wahrscheinlich macht. Polnische Versicherer melden einen Anstieg bei Anfragen zu „Cancel-for-any-reason“-Zusatzversicherungen, was darauf hindeutet, dass das Risiko durch Winterwetter 2026 zunehmend auf der Agenda der Unternehmen steht.
Quelle: Euronews