
Die ersten umfassenden Ankunftsstatistiken für 2025 zeigen, dass die USA im vergangenen Jahr etwa 11 Millionen ausländische Besucher verloren haben – ein Rückgang von 4,2 %, der im Gegensatz zum globalen Aufschwung im Fernreiseverkehr von 4 % steht. Analysten der U.S. Travel Association und Tourism Economics machen dafür vor allem eine Reihe von Einwanderungs- und Grenzsicherheitsmaßnahmen verantwortlich, die während der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump eingeführt wurden.
An erster Stelle steht die Presidential Proclamation 10998, die am 1. Januar 2026 in Kraft trat, aber bereits Monate zuvor angekündigt wurde und 2025 für große Unsicherheit sorgte. Die Verordnung erweitert das vollständige oder teilweise Einreiseverbot auf 39 Länder und führt für die meisten anderen Nationalitäten eine aufwändige Überprüfung der sozialen Medien ein. In Kombination mit einer früheren Verordnung, die eine Anmeldegebühr von 100.000 US-Dollar für viele neue H-1B-Anträge einführte, sowie einer Regelung, die Social-Media-Screenings an Einreisepunkten erlaubt, hat dieses Maßnahmenpaket die Wartezeiten für Visainterviews verlängert und international negative Schlagzeilen verursacht.
Daten aus dem Reiseverkehr zeigen, dass die Besucherzahlen aus Kanada um 7 %, aus der EU um 6 % und aus den Golfstaaten sogar um fast 15 % zurückgingen. Fluggesellschaften berichten von stagnierenden oder sinkenden Auslastungsraten auf transatlantischen Strecken, obwohl europäische Airlines die Sitzplatzkapazitäten wieder auf das Vorkrisenniveau erhöht haben. US-Hotelbetreiber schätzen, dass der Rückgang zu einem direkten Umsatzverlust von rund 50 Milliarden US-Dollar führte, wobei insbesondere das Geschäft mit Tagungen und Veranstaltungen in den Küstenstädten stark betroffen ist.
Mobility-Manager in Unternehmen stehen nun vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen Mitarbeiter beruhigen, die Bedenken hinsichtlich ihrer persönlichen Sicherheit haben, und gleichzeitig alternative Standorte für Incentive-Reisen und Schulungen finden, die früher meist in den USA stattfanden. Mehrere Fortune-500-Unternehmen haben regionale Konferenzen nach Mexiko, in die VAE oder nach Singapur verlegt, da dort kurzfristige Visa leichter zu bekommen sind und weniger Reputationsrisiken bestehen.
Branchenverbände drängen die Regierung, vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 klarere Ausnahmen für legitime Geschäftsreisen zu erlassen und die lange auf Eis gelegte Werbekampagne für den US-Tourismus wieder aufzunehmen. Experten warnen, dass die Marke USA ohne solche Maßnahmen auch 2026 weiterhin hinter den globalen Reisetrends zurückbleiben könnte.
An erster Stelle steht die Presidential Proclamation 10998, die am 1. Januar 2026 in Kraft trat, aber bereits Monate zuvor angekündigt wurde und 2025 für große Unsicherheit sorgte. Die Verordnung erweitert das vollständige oder teilweise Einreiseverbot auf 39 Länder und führt für die meisten anderen Nationalitäten eine aufwändige Überprüfung der sozialen Medien ein. In Kombination mit einer früheren Verordnung, die eine Anmeldegebühr von 100.000 US-Dollar für viele neue H-1B-Anträge einführte, sowie einer Regelung, die Social-Media-Screenings an Einreisepunkten erlaubt, hat dieses Maßnahmenpaket die Wartezeiten für Visainterviews verlängert und international negative Schlagzeilen verursacht.
Daten aus dem Reiseverkehr zeigen, dass die Besucherzahlen aus Kanada um 7 %, aus der EU um 6 % und aus den Golfstaaten sogar um fast 15 % zurückgingen. Fluggesellschaften berichten von stagnierenden oder sinkenden Auslastungsraten auf transatlantischen Strecken, obwohl europäische Airlines die Sitzplatzkapazitäten wieder auf das Vorkrisenniveau erhöht haben. US-Hotelbetreiber schätzen, dass der Rückgang zu einem direkten Umsatzverlust von rund 50 Milliarden US-Dollar führte, wobei insbesondere das Geschäft mit Tagungen und Veranstaltungen in den Küstenstädten stark betroffen ist.
Mobility-Manager in Unternehmen stehen nun vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen Mitarbeiter beruhigen, die Bedenken hinsichtlich ihrer persönlichen Sicherheit haben, und gleichzeitig alternative Standorte für Incentive-Reisen und Schulungen finden, die früher meist in den USA stattfanden. Mehrere Fortune-500-Unternehmen haben regionale Konferenzen nach Mexiko, in die VAE oder nach Singapur verlegt, da dort kurzfristige Visa leichter zu bekommen sind und weniger Reputationsrisiken bestehen.
Branchenverbände drängen die Regierung, vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 klarere Ausnahmen für legitime Geschäftsreisen zu erlassen und die lange auf Eis gelegte Werbekampagne für den US-Tourismus wieder aufzunehmen. Experten warnen, dass die Marke USA ohne solche Maßnahmen auch 2026 weiterhin hinter den globalen Reisetrends zurückbleiben könnte.
Quelle: Financial Times