
Im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung *Il Foglio* erklärte Österreichs EU-Migrationskommissar Magnus Brunner, „die Ära der Zersplitterung und des Chaos liegt hinter uns“. Er verwies auf einen Rückgang der illegalen Grenzübertritte um 55 Prozent sowie einen Rückgang der Asylanträge im gesamten EU-Raum um 21 Prozent in den letzten zwei Jahren. Die am 8. Februar vom Wiener Boulevardblatt *Heute* aufgegriffenen Aussagen spiegeln das wachsende Vertrauen in den bevorstehenden EU-Asyl- und Migrationspakt wider, der verpflichtende Grenzverfahrenszentren und schnellere Rückführungen für unzulässige Antragsteller einführen wird. (heute.at)
Brunner betonte, dass Abschreckung weiterhin im Mittelpunkt stehe: „Die Mitgliedstaaten müssen ihre Visapolitik angleichen, Schleuser konsequent bekämpfen und Rückführungsabkommen effektiv umsetzen.“ Für Österreich, das Heimatland des Kommissars, passt diese Botschaft zu den nationalen Strategien, die Kontrollen an den Flughafen Wien auszulagern und gemeinsame Patrouillen mit Ungarn und Slowenien aufrechtzuerhalten.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität könnte eine stabilisierte Asyllandschaft die Verwaltungskapazitäten in den Einwanderungsbehörden entlasten und so die Bearbeitungszeiten für legitime Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse verkürzen. Brunner warnte jedoch, dass der Pakt auch strengere Sanktionen für Beförderer und erweiterte Dokumentenprüfpflichten vorsieht – Fluggesellschaften und Busunternehmen, die Mitarbeiter oder Entsandte transportieren, müssen ihre Schulungen und IT-Schnittstellen entsprechend anpassen.
Rechtsberater weisen darauf hin, dass die EU parallel die Digitalisierung von Kurzzeitvisa vorantreibt und ab Ende 2026 die 20-Euro-ETIAS-Reisegenehmigung einführt. Unternehmen sollten jetzt ihre Reise-Datenflüsse überprüfen, um sicherzustellen, dass sie die neuen Plattformen automatisch befüllen können, anstatt Reisende mit manuellen Uploads zu belasten.
Brunner betonte, dass Abschreckung weiterhin im Mittelpunkt stehe: „Die Mitgliedstaaten müssen ihre Visapolitik angleichen, Schleuser konsequent bekämpfen und Rückführungsabkommen effektiv umsetzen.“ Für Österreich, das Heimatland des Kommissars, passt diese Botschaft zu den nationalen Strategien, die Kontrollen an den Flughafen Wien auszulagern und gemeinsame Patrouillen mit Ungarn und Slowenien aufrechtzuerhalten.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität könnte eine stabilisierte Asyllandschaft die Verwaltungskapazitäten in den Einwanderungsbehörden entlasten und so die Bearbeitungszeiten für legitime Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse verkürzen. Brunner warnte jedoch, dass der Pakt auch strengere Sanktionen für Beförderer und erweiterte Dokumentenprüfpflichten vorsieht – Fluggesellschaften und Busunternehmen, die Mitarbeiter oder Entsandte transportieren, müssen ihre Schulungen und IT-Schnittstellen entsprechend anpassen.
Rechtsberater weisen darauf hin, dass die EU parallel die Digitalisierung von Kurzzeitvisa vorantreibt und ab Ende 2026 die 20-Euro-ETIAS-Reisegenehmigung einführt. Unternehmen sollten jetzt ihre Reise-Datenflüsse überprüfen, um sicherzustellen, dass sie die neuen Plattformen automatisch befüllen können, anstatt Reisende mit manuellen Uploads zu belasten.
Quelle: Heute.at