
Das österreichische Innenministerium gab am 8. Februar bekannt, dass im Januar 2026 an der Grenze Burgenland–Ungarn kein einziger Asylantrag gestellt wurde – der erste Monat mit *null* Anträgen seit Beginn systematischer Aufzeichnungen vor über einem Jahrzehnt. Zum Vergleich: Im Januar 2023 wurden in demselben Grenzabschnitt noch 1.900 irreguläre Einreisen festgestellt. (bmi.gv.at)
Wien führt diesen Erfolg auf eine zweigleisige Strategie zurück. Erstens führten hochrangige Gespräche mit Belgrad Ende 2022 dazu, dass Serbien die visafreie Einreise für Staatsangehörige aus Indien, Pakistan und Tunesien aufhob – eine beliebte Hintertür in die Europäische Union wurde damit geschlossen. Zweitens setzt die „Operation Fuchs“ mobile Patrouillen, Drohnen und Wärmebildkameras ein, um die Schleusernetzwerke zu zerschlagen, die Migranten über die pannonische Tiefebene schleusten. Gemeinsam haben diese Maßnahmen die Erkennungen im Verlauf von 2024 und 2025 kontinuierlich reduziert. (bmi.gv.at)
Für Manager im Bereich globale Mobilität signalisiert diese Entwicklung, dass die österreichische Grenzpolizei weiterhin streng kontrollieren wird – auch wenn die absoluten Zahlen sinken. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass Geschäftsreisende Nachweise über den Aufenthaltszweck (Einladungsschreiben, Hotelbuchungen) mitführen und dass entsandte Mitarbeiter die Schengen-Tagesregelungen einhalten. Da die Beamten durch den Wegfall der Asylbearbeitung entlastet sind, wird erwartet, dass sie verstärkt Stichprobenkontrollen bei Arbeitserlaubnisinhabern und entsandten Arbeitnehmern durchführen.
Blickt man in die Zukunft, so teilt das Ministerium mit, dass der neue 5.000 m² große „Grenzverfahrensterminal“ am Flughafen Wien ab Inkrafttreten des EU-Migrationspakts am 12. Juni 2026 Asylanträge innerhalb weniger Tage bearbeiten wird. Zusammen mit dem digitalen Ein- und Ausreisesystem soll so die irreguläre Migration „nahezu auf null“ reduziert werden, ohne dass interne Schengen-Kontrollen wieder eingeführt werden müssen – eine gute Nachricht für zeitkritische Geschäftsreisen. (bmi.gv.at)
Wien führt diesen Erfolg auf eine zweigleisige Strategie zurück. Erstens führten hochrangige Gespräche mit Belgrad Ende 2022 dazu, dass Serbien die visafreie Einreise für Staatsangehörige aus Indien, Pakistan und Tunesien aufhob – eine beliebte Hintertür in die Europäische Union wurde damit geschlossen. Zweitens setzt die „Operation Fuchs“ mobile Patrouillen, Drohnen und Wärmebildkameras ein, um die Schleusernetzwerke zu zerschlagen, die Migranten über die pannonische Tiefebene schleusten. Gemeinsam haben diese Maßnahmen die Erkennungen im Verlauf von 2024 und 2025 kontinuierlich reduziert. (bmi.gv.at)
Für Manager im Bereich globale Mobilität signalisiert diese Entwicklung, dass die österreichische Grenzpolizei weiterhin streng kontrollieren wird – auch wenn die absoluten Zahlen sinken. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass Geschäftsreisende Nachweise über den Aufenthaltszweck (Einladungsschreiben, Hotelbuchungen) mitführen und dass entsandte Mitarbeiter die Schengen-Tagesregelungen einhalten. Da die Beamten durch den Wegfall der Asylbearbeitung entlastet sind, wird erwartet, dass sie verstärkt Stichprobenkontrollen bei Arbeitserlaubnisinhabern und entsandten Arbeitnehmern durchführen.
Blickt man in die Zukunft, so teilt das Ministerium mit, dass der neue 5.000 m² große „Grenzverfahrensterminal“ am Flughafen Wien ab Inkrafttreten des EU-Migrationspakts am 12. Juni 2026 Asylanträge innerhalb weniger Tage bearbeiten wird. Zusammen mit dem digitalen Ein- und Ausreisesystem soll so die irreguläre Migration „nahezu auf null“ reduziert werden, ohne dass interne Schengen-Kontrollen wieder eingeführt werden müssen – eine gute Nachricht für zeitkritische Geschäftsreisen. (bmi.gv.at)