
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die Strafen für Visumsüberschreitungen bei allen Aufenthaltserlaubnissen vereinheitlicht und verhängen ab dem ersten Tag eines unrechtmäßigen Aufenthalts eine pauschale Geldstrafe von 50 AED (ca. 12,50 CHF) pro Tag. Das am 11. Februar bestätigte neue System beendet die bisherige Staffelung von Bußgeldern und Kulanzfristen und überrascht bereits viele europäische Besucher.
Schweizer Staatsbürger – die eine 90-tägige Visa-on-Arrival-Regelung genießen – unterliegen nun derselben täglichen Strafe wie alle anderen Nationalitäten. Geschäftsreisende, die häufig noch Freizeitaufenthalte in Dubai oder Abu Dhabi anhängen, müssen ihre erlaubte Aufenthaltsdauer daher genau im Blick behalten; ein unbeabsichtigter 30-tägiger Überzug würde 1.500 AED plus mögliche Ausreiseverbote bis zur Begleichung der Strafe kosten.
Reise-Risikoberater weisen darauf hin, dass diese Änderung die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und dem Golfstaatenraum leicht belasten könnte: Schweizer Unternehmen unterhalten mehr als 300 regionale Niederlassungen in den VAE, und viele Führungskräfte unternehmen mehrere Kurzreisen. Neben den finanziellen Sanktionen können unbezahlte Bußgelder zukünftige Visaanträge blockieren und so Zeitpläne für Geschäftsabschlüsse erschweren.
Unternehmens-Mobilitätsteams aktualisieren daher ihre Checklisten vor Reisen: Sie erinnern Mitarbeiter daran, Einreisestempel aufzubewahren, Kalendererinnerungen vor Ablauf der 90 Tage einzurichten und lokale PROs frühzeitig mit der Beantragung von Verlängerungen zu beauftragen. Die VAE haben angedeutet, künftig digitale Status-Tracker in ihrer Einwanderungs-App einzuführen, einen konkreten Zeitplan dafür gibt es jedoch noch nicht.
Schweizer Staatsbürger – die eine 90-tägige Visa-on-Arrival-Regelung genießen – unterliegen nun derselben täglichen Strafe wie alle anderen Nationalitäten. Geschäftsreisende, die häufig noch Freizeitaufenthalte in Dubai oder Abu Dhabi anhängen, müssen ihre erlaubte Aufenthaltsdauer daher genau im Blick behalten; ein unbeabsichtigter 30-tägiger Überzug würde 1.500 AED plus mögliche Ausreiseverbote bis zur Begleichung der Strafe kosten.
Reise-Risikoberater weisen darauf hin, dass diese Änderung die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und dem Golfstaatenraum leicht belasten könnte: Schweizer Unternehmen unterhalten mehr als 300 regionale Niederlassungen in den VAE, und viele Führungskräfte unternehmen mehrere Kurzreisen. Neben den finanziellen Sanktionen können unbezahlte Bußgelder zukünftige Visaanträge blockieren und so Zeitpläne für Geschäftsabschlüsse erschweren.
Unternehmens-Mobilitätsteams aktualisieren daher ihre Checklisten vor Reisen: Sie erinnern Mitarbeiter daran, Einreisestempel aufzubewahren, Kalendererinnerungen vor Ablauf der 90 Tage einzurichten und lokale PROs frühzeitig mit der Beantragung von Verlängerungen zu beauftragen. Die VAE haben angedeutet, künftig digitale Status-Tracker in ihrer Einwanderungs-App einzuführen, einen konkreten Zeitplan dafür gibt es jedoch noch nicht.
Quelle: Travel & Tour World
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