
Europäische Fluggesellschaften und Flughafenverbände veröffentlichten am 11. Februar einen eindringlichen offenen Brief, in dem sie davor warnen, dass das neue Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) – das bereits an den äußeren Schengen-Grenzen in Betrieb ist – selbst in der Nebensaison Wartezeiten von „bis zu zwei Stunden“ verursacht. Die Verbände befürchten, dass der Andrang in der Hochsaison im Sommer die Warteschlangen auf über vier Stunden verlängern könnte, sofern Brüssel keine vorübergehenden Aussetzungen oder schnelle Personalaufstockungen erlaubt.
Für die Schweiz, als Schengen-Mitglied, ist diese Warnung besonders relevant, da die Flughäfen Basel, Genf und Zürich im Oktober mit der schrittweisen Einführung des EES begonnen haben. Fluggesellschaften wie SWISS und easyJet Europe sind auf schnelle Flugzeugumschläge an diesen Drehkreuzen angewiesen; verlängerte Grenzkontrollen würden sich auf die Flugpläne auswirken und könnten die Art von Staus wiederbeleben, die während des Reisebooms nach der Covid-Pandemie 2022 zu beobachten waren.
Die Verbände – Airlines for Europe (A4E), Airports Council International Europe und IATA – betonen, dass biometrische Kioske weiterhin anfällig für Störungen sind und ein Mangel an geschultem Polizeipersonal die Hauptursache für die Verzögerungen darstellt. Sie haben die EU-Kommissarin für Inneres aufgefordert, den Mitgliedstaaten zu erlauben, das EES während der Hauptreisezeit im Juli und August „teilweise oder vollständig auszusetzen“.
Mobilitätsberater raten Firmenreisemanagern, die Mitarbeiter mit Flügen von und nach Schweiz betreuen, zusätzliche Pufferzeiten in die Reisepläne einzubauen und, wo möglich, Fast-Track-Services in Anspruch zu nehmen. Obwohl die Schweizer Behörden keine Pause bei der Umsetzung angekündigt haben, räumen sie Personalengpässe ein: Am Flughafen Zürich sind derzeit nachts nur die Hälfte der EES-Eingangstore geöffnet, um Personalressourcen zu schonen.
Sollten keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, prognostizieren Mobilitätsexperten längere Transitzeiten im MICE-Sektor und höhere Fürsorgekosten für Arbeitgeber, die Unterkünfte für Reisende organisieren müssen, die in den Einwanderungsschlangen feststecken.
Für die Schweiz, als Schengen-Mitglied, ist diese Warnung besonders relevant, da die Flughäfen Basel, Genf und Zürich im Oktober mit der schrittweisen Einführung des EES begonnen haben. Fluggesellschaften wie SWISS und easyJet Europe sind auf schnelle Flugzeugumschläge an diesen Drehkreuzen angewiesen; verlängerte Grenzkontrollen würden sich auf die Flugpläne auswirken und könnten die Art von Staus wiederbeleben, die während des Reisebooms nach der Covid-Pandemie 2022 zu beobachten waren.
Die Verbände – Airlines for Europe (A4E), Airports Council International Europe und IATA – betonen, dass biometrische Kioske weiterhin anfällig für Störungen sind und ein Mangel an geschultem Polizeipersonal die Hauptursache für die Verzögerungen darstellt. Sie haben die EU-Kommissarin für Inneres aufgefordert, den Mitgliedstaaten zu erlauben, das EES während der Hauptreisezeit im Juli und August „teilweise oder vollständig auszusetzen“.
Mobilitätsberater raten Firmenreisemanagern, die Mitarbeiter mit Flügen von und nach Schweiz betreuen, zusätzliche Pufferzeiten in die Reisepläne einzubauen und, wo möglich, Fast-Track-Services in Anspruch zu nehmen. Obwohl die Schweizer Behörden keine Pause bei der Umsetzung angekündigt haben, räumen sie Personalengpässe ein: Am Flughafen Zürich sind derzeit nachts nur die Hälfte der EES-Eingangstore geöffnet, um Personalressourcen zu schonen.
Sollten keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, prognostizieren Mobilitätsexperten längere Transitzeiten im MICE-Sektor und höhere Fürsorgekosten für Arbeitgeber, die Unterkünfte für Reisende organisieren müssen, die in den Einwanderungsschlangen feststecken.
Quelle: The Straits Times / AFP dispatch
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