
Bei einer Roadshow für Schweizer Reisebüros in Zürich am 6. Februar prognostizierte das Visit USA-Komitee, dass die Ankünfte aus der Schweiz in den USA in diesem Jahr unter 300.000 fallen werden – ein Rückgang von 25 % gegenüber 2025 und fast 40 % unter dem Niveau vor der Pandemie. Keystone-SDA-Zahlen, die von Swissinfo zitiert werden, zeigen bereits im letzten Jahr einen Rückgang von 10,6 % auf 361.000 Besucher. (swissinfo.ch)
Der Komitee-Vorsitzende Heinz Zimmermann führt dies auf eine Mischung aus praktischen und psychologischen Faktoren zurück: den starken US-Dollar und höhere Flugpreise, aber auch Verwirrung über wechselnde Einreisebestimmungen wie die neue ESTA-Live-Foto-Anforderung und Schlagzeilen über Waffengewalt auf Bundesstaatsebene. Erstmalige Freizeitreisende verschieben ihre Reisen, während Wiederholungstäter widerstandsfähiger bleiben.
Für Schweizer Fluggesellschaften und Reiseveranstalter ist der Trend besorgniserregend. Die USA zählen historisch zu den drittwichtigsten Fernmärkten der Schweiz nach Thailand und Südafrika. Ein anhaltender Einbruch könnte Kapazitätskürzungen auf den Strecken Zürich–New York oder Genf–Washington zur Folge haben, was die Preise für Geschäftsreisende steigen lässt.
Mobilitätsteams, die Mitarbeiter zu US-Projekten entsenden, sollten mit engerer Sitzplatzverfügbarkeit und höheren Tarifen in Spitzenmonaten rechnen. Unternehmen müssen möglicherweise früher buchen oder Anschlussflüge über EU-Drehkreuze in Betracht ziehen. Die Tourismusmarketingorganisationen setzen derweil verstärkt auf Nischensegmente wie Nationalpark-Rundreisen und kulinarische Touren, um das Schweizer Interesse neu zu entfachen.
Branchenanalysten warnen, dass sich die Stimmung schnell ändern kann. Eine günstige Wechselkursentwicklung oder vereinfachte Grenzprozesse könnten die Nachfrage wieder ankurbeln – doch zumindest für 2026 scheint es, als würden die USA gegenüber Zielen mit einfacheren Einreisebestimmungen weiter an Boden verlieren.
Der Komitee-Vorsitzende Heinz Zimmermann führt dies auf eine Mischung aus praktischen und psychologischen Faktoren zurück: den starken US-Dollar und höhere Flugpreise, aber auch Verwirrung über wechselnde Einreisebestimmungen wie die neue ESTA-Live-Foto-Anforderung und Schlagzeilen über Waffengewalt auf Bundesstaatsebene. Erstmalige Freizeitreisende verschieben ihre Reisen, während Wiederholungstäter widerstandsfähiger bleiben.
Für Schweizer Fluggesellschaften und Reiseveranstalter ist der Trend besorgniserregend. Die USA zählen historisch zu den drittwichtigsten Fernmärkten der Schweiz nach Thailand und Südafrika. Ein anhaltender Einbruch könnte Kapazitätskürzungen auf den Strecken Zürich–New York oder Genf–Washington zur Folge haben, was die Preise für Geschäftsreisende steigen lässt.
Mobilitätsteams, die Mitarbeiter zu US-Projekten entsenden, sollten mit engerer Sitzplatzverfügbarkeit und höheren Tarifen in Spitzenmonaten rechnen. Unternehmen müssen möglicherweise früher buchen oder Anschlussflüge über EU-Drehkreuze in Betracht ziehen. Die Tourismusmarketingorganisationen setzen derweil verstärkt auf Nischensegmente wie Nationalpark-Rundreisen und kulinarische Touren, um das Schweizer Interesse neu zu entfachen.
Branchenanalysten warnen, dass sich die Stimmung schnell ändern kann. Eine günstige Wechselkursentwicklung oder vereinfachte Grenzprozesse könnten die Nachfrage wieder ankurbeln – doch zumindest für 2026 scheint es, als würden die USA gegenüber Zielen mit einfacheren Einreisebestimmungen weiter an Boden verlieren.
Quelle: SWI Swissinfo / Keystone-SDA