
ROM – Die italienische Commissione di Garanzia sugli Scioperi, die nationale Streikaufsichtsbehörde, hat am 11. Februar eine seltene formelle Empfehlung ausgesprochen: Die beiden landesweiten Streiks im Luftverkehr, die derzeit für den 16. Februar und 7. März geplant sind, sollen außerhalb der Hochphase der Olympischen Winterspiele Milano-Cortina (6. bis 22. Februar) und der Paralympics (6. bis 15. März) verlegt werden. Stattdessen schlägt die Behörde einen Zeitraum zwischen dem 24. Februar und 4. März vor. (ansa.it)
Die Aufsichtsbehörde warnte, dass Streiks an Flughäfen und in der Flugsicherung während der Spiele eine „ernsthafte Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit der Bürger“ darstellen und Italiens internationalen Ruf als Gastgeberland schädigen könnten. Vizepremier und Verkehrsminister Matteo Salvini unterstützte den Aufruf umgehend und erklärte, er sei bereit, die Gewerkschaften zu Gesprächen einzuberufen und „die Verschiebung offiziell zu machen“.
Für Geschäftsreisende und Firmenumzugs-Teams bedeutet diese Intervention eine vorübergehende Entlastung. Der Olympische Verkehr hat diese Woche die Auslastung an den Flughäfen Mailand Linate, Malpensa und Venedig Marco Polo bereits auf über 90 Prozent steigen lassen, so Daten von Eurocontrol. Jegliche Arbeitskampfmaßnahmen hätten wahrscheinlich Kettenreaktionen mit Verspätungen bei Anschlussflügen, Schengen-Transfers und zeitkritischen Frachtlieferungen ausgelöst.
Dennoch sollten Mobilitätsmanager alternative Routen bereithalten: Die Empfehlungen der Aufsichtsbehörde sind zwar einflussreich, aber rechtlich nicht bindend. Sollten die Gewerkschaften den Kompromiss ablehnen, könnte das Ministerium eine einstweilige Verfügung erlassen oder einen Mindestservice anordnen, wobei die endgültige Entscheidung möglicherweise erst wenige Tage vor den geplanten Streiks bekannt wird. Unternehmen mit Mitarbeitern, die während der Paralympics reisen, sollten daher flexible Ticketregelungen beibehalten und weitere Mitteilungen des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr (MIT) aufmerksam verfolgen.
Die Aufsichtsbehörde warnte, dass Streiks an Flughäfen und in der Flugsicherung während der Spiele eine „ernsthafte Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit der Bürger“ darstellen und Italiens internationalen Ruf als Gastgeberland schädigen könnten. Vizepremier und Verkehrsminister Matteo Salvini unterstützte den Aufruf umgehend und erklärte, er sei bereit, die Gewerkschaften zu Gesprächen einzuberufen und „die Verschiebung offiziell zu machen“.
Für Geschäftsreisende und Firmenumzugs-Teams bedeutet diese Intervention eine vorübergehende Entlastung. Der Olympische Verkehr hat diese Woche die Auslastung an den Flughäfen Mailand Linate, Malpensa und Venedig Marco Polo bereits auf über 90 Prozent steigen lassen, so Daten von Eurocontrol. Jegliche Arbeitskampfmaßnahmen hätten wahrscheinlich Kettenreaktionen mit Verspätungen bei Anschlussflügen, Schengen-Transfers und zeitkritischen Frachtlieferungen ausgelöst.
Dennoch sollten Mobilitätsmanager alternative Routen bereithalten: Die Empfehlungen der Aufsichtsbehörde sind zwar einflussreich, aber rechtlich nicht bindend. Sollten die Gewerkschaften den Kompromiss ablehnen, könnte das Ministerium eine einstweilige Verfügung erlassen oder einen Mindestservice anordnen, wobei die endgültige Entscheidung möglicherweise erst wenige Tage vor den geplanten Streiks bekannt wird. Unternehmen mit Mitarbeitern, die während der Paralympics reisen, sollten daher flexible Ticketregelungen beibehalten und weitere Mitteilungen des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr (MIT) aufmerksam verfolgen.
Quelle: ANSA
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Italien.Mehr von Italien
Alle anzeigen
Italiens Kabinett verabschiedet neues hartes Migrationsgesetz mit Befugnissen für „Marineblockade“
EU-Parlament unterstützt Liste sicherer Herkunftsländer und ebnet Weg für Italiens Offshore-Asylzentren in Albanien