
Am 13. Februar fand im Straßburger Plenum des Europäischen Parlaments eine Debatte über Spaniens Vorschlag statt, bis zu einer halben Million irregulärer Migranten einen legalen Status zu gewähren. Mehrere tschechische Abgeordnete aus verschiedenen politischen Lagern – darunter Tomáš Zdechovský (EVP) und Kateřina Konečná (Die Linke) – forderten die Kommission auf, klarzustellen, wie eine solche einseitige Amnestie sekundäre Wanderungsbewegungen in Binnenstaaten wie Tschechien beeinflussen könnte.
Obwohl sie die humanitären Ziele unterstützten, warnten die tschechischen Vertreter davor, dass eine großflächige Legalisierung ohne koordinierte Grenzverwaltung Arbeitsuchende in den Norden ziehen und die Wohnungsnot in Prag, Brünn und Pilsen verschärfen könnte. Die Kommission entgegnete, dass der neue EU-Migrations- und Asylpakt, der im Juni 2026 in Kraft tritt, eine vorab durchzuführende „Solidaritätsbewertung“ vorsieht; Spanien müsse biometrische Daten mit dem Ein- und Ausreisesystem teilen, damit andere Staaten Aufenthaltsrechte überprüfen können.
Wirtschafts- und Mobilitätsakteure beobachten die Entwicklung genau: Sollten die Begünstigten nach fünf Jahren das Recht erhalten, im gesamten Schengen-Raum zu arbeiten, könnten Branchen mit bereits steigenden Löhnen – wie IT-Outsourcing und Automobilzulieferer – einen noch stärkeren Wettbewerb um Arbeitskräfte erleben. Andererseits weisen Umzugsunternehmen darauf hin, dass ein größerer Pool legaler Arbeitskräfte den Fachkräftemangel lindern könnte, falls tschechische Arbeitgeber in Spaniens neu reguliertem Arbeitsmarkt erfolgreich rekrutieren.
Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten des Parlaments wird nun eine Entschließung ausarbeiten, die Spanien auffordert, mit Frontex und EU-LISA zusammenzuarbeiten und Informationskampagnen gegen Weiterwanderung zu starten. Eine Abstimmung ist für März geplant; das tschechische Innenministerium hat seine Unterstützung für verpflichtende Datenaustauschbedingungen signalisiert, zeigt sich aber offen für gezielte Programme zur Anwerbung von Talenten.
Obwohl sie die humanitären Ziele unterstützten, warnten die tschechischen Vertreter davor, dass eine großflächige Legalisierung ohne koordinierte Grenzverwaltung Arbeitsuchende in den Norden ziehen und die Wohnungsnot in Prag, Brünn und Pilsen verschärfen könnte. Die Kommission entgegnete, dass der neue EU-Migrations- und Asylpakt, der im Juni 2026 in Kraft tritt, eine vorab durchzuführende „Solidaritätsbewertung“ vorsieht; Spanien müsse biometrische Daten mit dem Ein- und Ausreisesystem teilen, damit andere Staaten Aufenthaltsrechte überprüfen können.
Wirtschafts- und Mobilitätsakteure beobachten die Entwicklung genau: Sollten die Begünstigten nach fünf Jahren das Recht erhalten, im gesamten Schengen-Raum zu arbeiten, könnten Branchen mit bereits steigenden Löhnen – wie IT-Outsourcing und Automobilzulieferer – einen noch stärkeren Wettbewerb um Arbeitskräfte erleben. Andererseits weisen Umzugsunternehmen darauf hin, dass ein größerer Pool legaler Arbeitskräfte den Fachkräftemangel lindern könnte, falls tschechische Arbeitgeber in Spaniens neu reguliertem Arbeitsmarkt erfolgreich rekrutieren.
Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten des Parlaments wird nun eine Entschließung ausarbeiten, die Spanien auffordert, mit Frontex und EU-LISA zusammenzuarbeiten und Informationskampagnen gegen Weiterwanderung zu starten. Eine Abstimmung ist für März geplant; das tschechische Innenministerium hat seine Unterstützung für verpflichtende Datenaustauschbedingungen signalisiert, zeigt sich aber offen für gezielte Programme zur Anwerbung von Talenten.
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