
Eine scharfe Kaltfront, die über Mitteleuropa zieht, brachte in der Nacht auf Sonntag, den 15. Februar 2026, bis zu 15 Zentimeter Neuschnee in Teilen Tschechiens und sorgte für erhebliche Störungen im Verkehrsnetz des Landes.
Meteorologen des Tschechischen Hydrometeorologischen Instituts (ČHMÚ) hatten am späten Samstag eine Warnung der Stufe Orange herausgegeben und Autofahrer sowie Bahnunternehmen vor gefährlichen Straßenverhältnissen, Schneeverwehungen und Glatteis gewarnt. Besonders stark betroffen war die Region Mährisch-Schlesien: Die Polizei meldete Dutzende Unfälle auf den Autobahnen D1, D48 und wichtigen Bundesstraßen, während ein kommunaler Streuwagen nahe Klatovy in Südböhmen umkippte.
Auch der Schienenverkehr blieb nicht verschont. Fernzüge wie Pendolino und InterCity auf der Strecke Bohumín–Prag hatten Verspätungen von 20 bis 60 Minuten aufgrund von Geschwindigkeitsbeschränkungen; regionale Verbindungen in Opava und Frýdek-Místek mussten teilweise ausfallen, da Weichen vereist waren. Der Infrastrukturbetreiber Správa železnic setzte Notfallteams mit Heizgeräten ein, um wichtige Knotenpunkte funktionsfähig zu halten, und warnte, dass sich die Verspätungen bis in den Nachmittag hinein fortsetzen könnten.
In Prag selbst fiel nur leichter Schneefall, dennoch staute sich der Verkehr auf dem Stadtring, da Autofahrer hügelige Nebenstrecken mieden. Der Betrieb am Flughafen Václav Havel blieb weitgehend stabil, doch die Abfertigungsdienste rieten Reisenden, früher anzureisen, da mit Verzögerungen auf den Zufahrtsstraßen und möglichen Enteisungsschlangen in den Stoßzeiten zu rechnen ist.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen ist der Zeitpunkt ungünstig: Sonntagabende sind traditionell Hauptreisezeiten für Pendler und Mitarbeiter, die zu Auslandseinsätzen zurückkehren. Firmen wurden aufgefordert, Notfallpläne zu aktivieren – etwa durch die Ermöglichung von Homeoffice zu Wochenbeginn, Umbuchungen auf Montagmorgenflüge und die Information der Logistikteams über mögliche Lieferverzögerungen. Autovermietungen in Ostrava und Brünn verzeichnen einen Anstieg bei kurzfristigen Anfragen für Winterreifen, während Umzugsfirmen melden, dass Haushaltsgüterlieferungen, die für Montag geplant sind, verschoben werden müssen.
Die Prognosen des ČHMÚ sagen einen Schneerückgang bis Sonntagabend voraus, doch die Minusgrade werden bis Dienstag für Eisglätte auf unbehandelten Flächen sorgen. Lkw-Fahrer in Richtung Deutschland und Slowakei müssen mit zeitweisen Fahrstreifensperrungen rechnen, während die Straßenbehörden Schneeverwehungen räumen und Hauptverkehrsachsen erneut streuen. Das Verkehrsministerium betonte, dass Autofahrer bis zur Normalisierung der Bedingungen vollständige Winterausrüstung inklusive Schneeketten mitführen müssen. Reisende können aktuelle Informationen live auf dem Portal DopravniInfo und in der Správa železnic-App „Můj vlak“ verfolgen.
Meteorologen des Tschechischen Hydrometeorologischen Instituts (ČHMÚ) hatten am späten Samstag eine Warnung der Stufe Orange herausgegeben und Autofahrer sowie Bahnunternehmen vor gefährlichen Straßenverhältnissen, Schneeverwehungen und Glatteis gewarnt. Besonders stark betroffen war die Region Mährisch-Schlesien: Die Polizei meldete Dutzende Unfälle auf den Autobahnen D1, D48 und wichtigen Bundesstraßen, während ein kommunaler Streuwagen nahe Klatovy in Südböhmen umkippte.
Auch der Schienenverkehr blieb nicht verschont. Fernzüge wie Pendolino und InterCity auf der Strecke Bohumín–Prag hatten Verspätungen von 20 bis 60 Minuten aufgrund von Geschwindigkeitsbeschränkungen; regionale Verbindungen in Opava und Frýdek-Místek mussten teilweise ausfallen, da Weichen vereist waren. Der Infrastrukturbetreiber Správa železnic setzte Notfallteams mit Heizgeräten ein, um wichtige Knotenpunkte funktionsfähig zu halten, und warnte, dass sich die Verspätungen bis in den Nachmittag hinein fortsetzen könnten.
In Prag selbst fiel nur leichter Schneefall, dennoch staute sich der Verkehr auf dem Stadtring, da Autofahrer hügelige Nebenstrecken mieden. Der Betrieb am Flughafen Václav Havel blieb weitgehend stabil, doch die Abfertigungsdienste rieten Reisenden, früher anzureisen, da mit Verzögerungen auf den Zufahrtsstraßen und möglichen Enteisungsschlangen in den Stoßzeiten zu rechnen ist.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen ist der Zeitpunkt ungünstig: Sonntagabende sind traditionell Hauptreisezeiten für Pendler und Mitarbeiter, die zu Auslandseinsätzen zurückkehren. Firmen wurden aufgefordert, Notfallpläne zu aktivieren – etwa durch die Ermöglichung von Homeoffice zu Wochenbeginn, Umbuchungen auf Montagmorgenflüge und die Information der Logistikteams über mögliche Lieferverzögerungen. Autovermietungen in Ostrava und Brünn verzeichnen einen Anstieg bei kurzfristigen Anfragen für Winterreifen, während Umzugsfirmen melden, dass Haushaltsgüterlieferungen, die für Montag geplant sind, verschoben werden müssen.
Die Prognosen des ČHMÚ sagen einen Schneerückgang bis Sonntagabend voraus, doch die Minusgrade werden bis Dienstag für Eisglätte auf unbehandelten Flächen sorgen. Lkw-Fahrer in Richtung Deutschland und Slowakei müssen mit zeitweisen Fahrstreifensperrungen rechnen, während die Straßenbehörden Schneeverwehungen räumen und Hauptverkehrsachsen erneut streuen. Das Verkehrsministerium betonte, dass Autofahrer bis zur Normalisierung der Bedingungen vollständige Winterausrüstung inklusive Schneeketten mitführen müssen. Reisende können aktuelle Informationen live auf dem Portal DopravniInfo und in der Správa železnic-App „Můj vlak“ verfolgen.
Quelle: ČT24 & iDNES.cz