
Nur wenige Stunden nach der Ankündigung höherer Bußgelder für Überziehungen gab Saudi-Arabien bekannt, dass in der vergangenen Woche mehr als 21.000 Personen wegen Verstößen gegen Aufenthalts- und Arbeitsbestimmungen im ganzen Königreich festgenommen wurden. Razzien richteten sich gegen Baustellen, Wohnanlagen und Verkehrsknotenpunkte; die Behörden betonten, dass auch Staatsbürger oder Unternehmen, die undokumentierte Arbeiter beschäftigen, strafrechtlich verfolgt werden.
Indische Expats bilden die zweitgrößte ausländische Gemeinschaft in Saudi-Arabien, und indische Vertretungen haben ihre Landsleute aufgefordert, stets digitale Kopien ihrer Iqama und Arbeitsverträge mitzuführen. Arbeitsattachés in Riad berichten, dass eine spezielle Hotline zur Unterstützung der Inhaftierten eingerichtet wurde, weisen jedoch darauf hin, dass die Hilfe begrenzt sein kann, wenn Migranten mit Besuchervisa eingereist sind und dann informell gearbeitet haben.
Für multinationale Arbeitgeber sind die Massenfestnahmen ein Weckruf, ihre Lieferketten zu überprüfen. Nach saudischem Recht können Hauptauftragnehmer mit Bußgeldern belegt werden, wenn Subunternehmer Arbeiter ohne ordnungsgemäße Sponsorenübertragung beschäftigen. Personalabteilungen überarbeiten daher ihre Mobilitätspolitik und verlangen vor Auftragserteilung verpflichtende Compliance-Zertifikate von Lieferanten.
Reise-Risikoberater verzeichnen zudem vermehrte stichprobenartige Kontrollen auf Straßen, die Industriezentren mit Arbeitslagern verbinden. Sie empfehlen, Mitarbeiterbewegungen auf Tageslichtzeiten zu legen und arabischsprachige Kopien der Einsatzschreiben mitzugeben, um Festnahmen vor Ort zu vermeiden.
Indische Expats bilden die zweitgrößte ausländische Gemeinschaft in Saudi-Arabien, und indische Vertretungen haben ihre Landsleute aufgefordert, stets digitale Kopien ihrer Iqama und Arbeitsverträge mitzuführen. Arbeitsattachés in Riad berichten, dass eine spezielle Hotline zur Unterstützung der Inhaftierten eingerichtet wurde, weisen jedoch darauf hin, dass die Hilfe begrenzt sein kann, wenn Migranten mit Besuchervisa eingereist sind und dann informell gearbeitet haben.
Für multinationale Arbeitgeber sind die Massenfestnahmen ein Weckruf, ihre Lieferketten zu überprüfen. Nach saudischem Recht können Hauptauftragnehmer mit Bußgeldern belegt werden, wenn Subunternehmer Arbeiter ohne ordnungsgemäße Sponsorenübertragung beschäftigen. Personalabteilungen überarbeiten daher ihre Mobilitätspolitik und verlangen vor Auftragserteilung verpflichtende Compliance-Zertifikate von Lieferanten.
Reise-Risikoberater verzeichnen zudem vermehrte stichprobenartige Kontrollen auf Straßen, die Industriezentren mit Arbeitslagern verbinden. Sie empfehlen, Mitarbeiterbewegungen auf Tageslichtzeiten zu legen und arabischsprachige Kopien der Einsatzschreiben mitzugeben, um Festnahmen vor Ort zu vermeiden.
Quelle: The Times of India
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