
Indische Reisende mit Ziel Mittelmeer können aufatmen. Am 12. Februar 2026 hat das Global Visa Center World (GVCW) still und leise den Betrieb in allen neun griechischen Visa-Antragszentren (VACs) in Indien – Delhi, Mumbai, Chennai, Bengaluru, Hyderabad, Ahmedabad, Pune, Kochi und Kolkata – nach einer zweimonatigen Unterbrechung wieder aufgenommen. Die Sperre war durch eine Cyber-Sicherheitsverletzung bei einem Subunternehmer ausgelöst worden. Der Ausfall hatte die Terminbuchung lahmgelegt, gerade als die Nachfrage für Frühjahrs- und Sommerreisen anstieg, was Reiseveranstalter zwang, Kunden über andere Schengen-Konsulate umzuleiten oder Reisen ganz abzusagen.
GVCW erklärt, dass die Backoffice-Verbindungen zur griechischen Botschaft in Neu-Delhi und zum Generalkonsulat in Mumbai nun „vollständig normalisiert“ sind. Die Standardbearbeitungszeit für Kurzaufenthalts-Schengenvisa vom Typ C wurde auf 15 Kalendertage zurückgesetzt, während begrenzte „Priority“-Termine eine Bearbeitung innerhalb von fünf Arbeitstagen für dringende Geschäftsreisen ermöglichen. Antragsteller können wieder biometrische Daten abgeben, Dokumente einreichen und Premium-Kurierdienste für die Rücksendung nutzen – Services, die seit Mitte Dezember offline waren.
Obwohl Griechenland nur etwa 4 % aller in Indien ausgestellten Schengenvisa ausmacht, löste der Ausfall eine Kettenreaktion aus: Urlauber kämpften um knappe Termine bei Frankreich und Italien, Geschäftsreisende verpassten Fristen für Fachmessen, und in Indien ansässige Reedereien meldeten Verzögerungen bei der Crew-Wechsel an griechischen Häfen. Reisebüros schätzen, dass mehr als 22.000 indische Anträge auf dem Höhepunkt der Störung festhingen. Die Wiederaufnahme entlastet andere Konsulate, stärkt das Vertrauen in Pauschalreisen und unterstützt griechische Tourismusunternehmen dabei, das schnell wachsende indische Auslandsreisemarktsegment zu gewinnen.
Für indische Unternehmen lautet die Botschaft: Termine frühzeitig buchen und das überarbeitete Online-Buchungstool nutzen, da nach der Wiedereröffnung mit einem Ansturm zu rechnen ist. Firmen sollten zudem ihre Datenschutzrichtlinien für Mitarbeiter überprüfen – GVCW bestätigte, dass keine Reisepässe oder biometrischen Daten kompromittiert wurden, doch der Vorfall verdeutlicht die Cyber-Risiken in der ausgelagerten Visabearbeitung. Vielreisende Geschäftsleute könnten Prioritätsbearbeitung oder Mehrfacheinreisevisa in Betracht ziehen, um sich gegen künftige Ausfälle abzusichern.
Langfristig könnte der Ausfall und die schnelle Erholung Griechenlands die bevorstehenden EU-Konsultationen zu einer Schengen-eVisa-Plattform beeinflussen. Indische Reiseverbände haben die Europäische Kommission bereits aufgefordert, digitale Schengenvisa zu beschleunigen, um Engpässe bei einzelnen Ländern zu verringern. Bis dahin markiert die Wiederaufnahme der GVCW-Dienste eine willkommene Rückkehr zur Normalität für Inder, die 2026 das Ägäische Meer ansteuern wollen.
GVCW erklärt, dass die Backoffice-Verbindungen zur griechischen Botschaft in Neu-Delhi und zum Generalkonsulat in Mumbai nun „vollständig normalisiert“ sind. Die Standardbearbeitungszeit für Kurzaufenthalts-Schengenvisa vom Typ C wurde auf 15 Kalendertage zurückgesetzt, während begrenzte „Priority“-Termine eine Bearbeitung innerhalb von fünf Arbeitstagen für dringende Geschäftsreisen ermöglichen. Antragsteller können wieder biometrische Daten abgeben, Dokumente einreichen und Premium-Kurierdienste für die Rücksendung nutzen – Services, die seit Mitte Dezember offline waren.
Obwohl Griechenland nur etwa 4 % aller in Indien ausgestellten Schengenvisa ausmacht, löste der Ausfall eine Kettenreaktion aus: Urlauber kämpften um knappe Termine bei Frankreich und Italien, Geschäftsreisende verpassten Fristen für Fachmessen, und in Indien ansässige Reedereien meldeten Verzögerungen bei der Crew-Wechsel an griechischen Häfen. Reisebüros schätzen, dass mehr als 22.000 indische Anträge auf dem Höhepunkt der Störung festhingen. Die Wiederaufnahme entlastet andere Konsulate, stärkt das Vertrauen in Pauschalreisen und unterstützt griechische Tourismusunternehmen dabei, das schnell wachsende indische Auslandsreisemarktsegment zu gewinnen.
Für indische Unternehmen lautet die Botschaft: Termine frühzeitig buchen und das überarbeitete Online-Buchungstool nutzen, da nach der Wiedereröffnung mit einem Ansturm zu rechnen ist. Firmen sollten zudem ihre Datenschutzrichtlinien für Mitarbeiter überprüfen – GVCW bestätigte, dass keine Reisepässe oder biometrischen Daten kompromittiert wurden, doch der Vorfall verdeutlicht die Cyber-Risiken in der ausgelagerten Visabearbeitung. Vielreisende Geschäftsleute könnten Prioritätsbearbeitung oder Mehrfacheinreisevisa in Betracht ziehen, um sich gegen künftige Ausfälle abzusichern.
Langfristig könnte der Ausfall und die schnelle Erholung Griechenlands die bevorstehenden EU-Konsultationen zu einer Schengen-eVisa-Plattform beeinflussen. Indische Reiseverbände haben die Europäische Kommission bereits aufgefordert, digitale Schengenvisa zu beschleunigen, um Engpässe bei einzelnen Ländern zu verringern. Bis dahin markiert die Wiederaufnahme der GVCW-Dienste eine willkommene Rückkehr zur Normalität für Inder, die 2026 das Ägäische Meer ansteuern wollen.
Quelle: The Economic Times
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