
Was im letzten Herbst als Social-Media-Hashtag gegen Präsident Donald Trumps Zollandrohungen gegenüber Ottawa begann, hat sich zu einem wachsenden kanadischen Konsumentenboykott gegen Freizeitreisen in die USA entwickelt. Neue Buchungsdaten vom 16. Februar zeigen, dass die Reservierungen von Kanadiern für Walt Disney World, Disneyland Resort und US-Nationalpark-Pakete im Jahresvergleich um 30–45 % zurückgegangen sind. Der Reiseveranstalter Intrepid Travel meldet einen Rückgang der kanadischen Nachfrage für Yosemite- und Grand-Canyon-Touren um 93 %, während die Luxusagentur Cazenove + Loyd ihre Pläne, maßgeschneiderte US-Parkreisen für wohlhabende Kanadier und Briten zu vermarkten, auf Eis gelegt hat.
Der Boykott fügt sich ein in den breiteren „Trump-Einbruch“, der laut dem National Travel and Tourism Office zu einem Rückgang der ausländischen Ankünfte in den USA um 5,4 % im Jahr 2025 geführt hat. Kanada – traditionell der größte Quellmarkt – machte vier der sechs Millionen verlorenen Besuche aus. Analysten führen dies nicht nur auf diplomatische Spannungen zurück, sondern auch auf verschärfte US-Grenzregelungen, darunter Vorschläge, dass ESTA-Antragsteller fünf Jahre Social-Media-Verlauf und biometrische Selfies offenlegen müssen.
Für US-Reiseziele kommt der Zeitpunkt ungünstig. Der Tourism Development Council von Florida hat seine Prognose für Übernachtungen im Jahr 2026 bereits um 8 % nach unten korrigiert und verlagert Marketingbudgets verstärkt nach Lateinamerika. Drehkreuz-Flughäfen wie Orlando MCO und Los Angeles LAX drohen schwächere Direktverbindungen auf kanadischen Strecken, was den Flugpreis für Geschäftsreisende, die auf diese Plätze angewiesen sind, unter Druck setzen könnte.
Hotelbetreiber erleben unterschiedliche Entwicklungen: Hilton Worldwide und Marriott International verzeichneten im letzten Quartal weltweit steigende RevPAR-Werte, berichteten jedoch von einer Schwäche in US-Resorts, die mit „geopolitischen Stimmungen“ zusammenhängt. Einige Hotelketten setzen sich bei Washington dafür ein, den erweiterten ESTA-Fragebogen zurückzuziehen, da eine wahrgenommene Feindseligkeit 157.000 amerikanische Arbeitsplätze und 15,7 Milliarden US-Dollar Besucherausgaben innerhalb von drei Jahren kosten könnte.
Für Mobilitätsmanager signalisiert der Boykott eine erhöhte Sensibilität internationaler Partner und Talente gegenüber US-Reisen. Unternehmen, die in diesem Jahr Schulungen oder Incentive-Veranstaltungen in den USA ausrichten, könnten auf Widerstand von kanadischen Teilnehmern stoßen und sollten alternative Veranstaltungsorte in Mexiko oder Europa in Betracht ziehen.
Der Boykott fügt sich ein in den breiteren „Trump-Einbruch“, der laut dem National Travel and Tourism Office zu einem Rückgang der ausländischen Ankünfte in den USA um 5,4 % im Jahr 2025 geführt hat. Kanada – traditionell der größte Quellmarkt – machte vier der sechs Millionen verlorenen Besuche aus. Analysten führen dies nicht nur auf diplomatische Spannungen zurück, sondern auch auf verschärfte US-Grenzregelungen, darunter Vorschläge, dass ESTA-Antragsteller fünf Jahre Social-Media-Verlauf und biometrische Selfies offenlegen müssen.
Für US-Reiseziele kommt der Zeitpunkt ungünstig. Der Tourism Development Council von Florida hat seine Prognose für Übernachtungen im Jahr 2026 bereits um 8 % nach unten korrigiert und verlagert Marketingbudgets verstärkt nach Lateinamerika. Drehkreuz-Flughäfen wie Orlando MCO und Los Angeles LAX drohen schwächere Direktverbindungen auf kanadischen Strecken, was den Flugpreis für Geschäftsreisende, die auf diese Plätze angewiesen sind, unter Druck setzen könnte.
Hotelbetreiber erleben unterschiedliche Entwicklungen: Hilton Worldwide und Marriott International verzeichneten im letzten Quartal weltweit steigende RevPAR-Werte, berichteten jedoch von einer Schwäche in US-Resorts, die mit „geopolitischen Stimmungen“ zusammenhängt. Einige Hotelketten setzen sich bei Washington dafür ein, den erweiterten ESTA-Fragebogen zurückzuziehen, da eine wahrgenommene Feindseligkeit 157.000 amerikanische Arbeitsplätze und 15,7 Milliarden US-Dollar Besucherausgaben innerhalb von drei Jahren kosten könnte.
Für Mobilitätsmanager signalisiert der Boykott eine erhöhte Sensibilität internationaler Partner und Talente gegenüber US-Reisen. Unternehmen, die in diesem Jahr Schulungen oder Incentive-Veranstaltungen in den USA ausrichten, könnten auf Widerstand von kanadischen Teilnehmern stoßen und sollten alternative Veranstaltungsorte in Mexiko oder Europa in Betracht ziehen.
Quelle: Travel Tomorrow
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