
US-Flughäfen erwachten am 14. Februar mit einem beunruhigenden Déjà-vu: Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ist das Department of Homeland Security (DHS) teilweise lahmgelegt, nachdem der Kongress keinen neuen Haushaltsplan verabschiedet hat. Während CBP, ICE und USCIS ihre Arbeit dank Gebühreneinnahmen und mehrjähriger Finanzierung aufrechterhalten können, ist die Transportation Security Administration (TSA) nahezu vollständig von jährlichen Haushaltsmitteln abhängig. Rund 55.000 Sicherheitskräfte an vorderster Front – 95 Prozent der Belegschaft – wurden als „unentbehrlich“ eingestuft und müssen trotz ausbleibender Gehaltszahlungen zur Arbeit erscheinen.
Branchenverbände warnen, dass der Zeitpunkt kaum ungünstiger sein könnte. Der Frühjahrsreiseverkehr nimmt bereits zu, und die Inlandsflugkapazität liegt 7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Erfahrungen aus dem Rekord-Shutdown von 2019, der 35 Tage dauerte, zeigen: Sobald die unbezahlte Dienstzeit sieben bis zehn Tage überschreitet, steigen ungeplante Fehlzeiten stark an, da Mitarbeiter sich anderweitig umsehen oder sich den Arbeitsweg nicht mehr leisten können. Sollte das eintreten, könnten die Wartezeiten an Sicherheitskontrollen in großen Drehkreuzen wie Atlanta, Denver und Dallas/Fort Worth leicht 90 Minuten übersteigen, was zu Verzögerungen bei Fluggesellschaften und verpassten Anschlussflügen für Geschäftsreisende führt.
Flughäfen versuchen verzweifelt, den Durchsatz aufrechtzuerhalten. Viele holen Manager mit früheren Sicherheitsqualifikationen zurück an die Kontrolllinien und bieten TSA-Mitarbeitern kostenlose Mahlzeiten oder Parkplätze an. Fluggesellschaften verzichten bereits auf Umbuchungsgebühren am selben Tag für Passagiere, die wegen langer Kontrollschlangen zu spät kommen. Reiseleiter raten Geschäftsreisenden, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein und ihre Reisepläne flexibel zu halten.
Hinter dem politischen Drama verbirgt sich ein Streit um die Ausgestaltung der Politik. Die Demokraten im Senat bestehen darauf, dass ein DHS-Finanzierungsgesetz neue Kontrollmechanismen für ICE- und CBP-Einsätze nach umstrittenen Schießereien in Minneapolis enthalten muss. Die Republikaner argumentieren, dass operative Reformen in autorisierende Gesetze gehören, nicht in kurzfristige Haushaltsbeschlüsse. Da die Abgeordneten nun in eine zehntägige Presidents’ Day-Pause gehen, wird der Shutdown – und die damit verbundene Unsicherheit für Reisende – voraussichtlich mindestens bis zum 24. Februar andauern.
Für globale Mobilitätsteams lautet die unmittelbare Aufgabe: Notfallpläne erstellen. Mobile Mitarbeiter sollten, falls noch nicht geschehen, TSA PreCheck oder CLEAR beantragen, frühere Flüge buchen, um Umbuchungsmöglichkeiten zu haben, und größere Zeitpuffer für internationale Anschlussflüge einplanen. Sollte die Blockade andauern und die Sicherheitskontrollen sich weiter stauen, müssen Unternehmen möglicherweise einige Meetings wieder virtuell abhalten oder Reisen über kleinere Regionalflughäfen umleiten, die personelle Engpässe erfahrungsgemäß besser verkraften.
Branchenverbände warnen, dass der Zeitpunkt kaum ungünstiger sein könnte. Der Frühjahrsreiseverkehr nimmt bereits zu, und die Inlandsflugkapazität liegt 7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Erfahrungen aus dem Rekord-Shutdown von 2019, der 35 Tage dauerte, zeigen: Sobald die unbezahlte Dienstzeit sieben bis zehn Tage überschreitet, steigen ungeplante Fehlzeiten stark an, da Mitarbeiter sich anderweitig umsehen oder sich den Arbeitsweg nicht mehr leisten können. Sollte das eintreten, könnten die Wartezeiten an Sicherheitskontrollen in großen Drehkreuzen wie Atlanta, Denver und Dallas/Fort Worth leicht 90 Minuten übersteigen, was zu Verzögerungen bei Fluggesellschaften und verpassten Anschlussflügen für Geschäftsreisende führt.
Flughäfen versuchen verzweifelt, den Durchsatz aufrechtzuerhalten. Viele holen Manager mit früheren Sicherheitsqualifikationen zurück an die Kontrolllinien und bieten TSA-Mitarbeitern kostenlose Mahlzeiten oder Parkplätze an. Fluggesellschaften verzichten bereits auf Umbuchungsgebühren am selben Tag für Passagiere, die wegen langer Kontrollschlangen zu spät kommen. Reiseleiter raten Geschäftsreisenden, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein und ihre Reisepläne flexibel zu halten.
Hinter dem politischen Drama verbirgt sich ein Streit um die Ausgestaltung der Politik. Die Demokraten im Senat bestehen darauf, dass ein DHS-Finanzierungsgesetz neue Kontrollmechanismen für ICE- und CBP-Einsätze nach umstrittenen Schießereien in Minneapolis enthalten muss. Die Republikaner argumentieren, dass operative Reformen in autorisierende Gesetze gehören, nicht in kurzfristige Haushaltsbeschlüsse. Da die Abgeordneten nun in eine zehntägige Presidents’ Day-Pause gehen, wird der Shutdown – und die damit verbundene Unsicherheit für Reisende – voraussichtlich mindestens bis zum 24. Februar andauern.
Für globale Mobilitätsteams lautet die unmittelbare Aufgabe: Notfallpläne erstellen. Mobile Mitarbeiter sollten, falls noch nicht geschehen, TSA PreCheck oder CLEAR beantragen, frühere Flüge buchen, um Umbuchungsmöglichkeiten zu haben, und größere Zeitpuffer für internationale Anschlussflüge einplanen. Sollte die Blockade andauern und die Sicherheitskontrollen sich weiter stauen, müssen Unternehmen möglicherweise einige Meetings wieder virtuell abhalten oder Reisen über kleinere Regionalflughäfen umleiten, die personelle Engpässe erfahrungsgemäß besser verkraften.
Quelle: Associated Press / The Guardian
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