
Der österreichische Lawinenwarndienst hat am 16. Februar um 18:26 Uhr eine aktualisierte Warnung herausgegeben: Die Schneedecke in großen Teilen Tirols, Salzburgs und Kärntens ist „prekär“. Für den 17. Februar wird die Lawinengefahr auf West-, Nord- und Osthängen über 2.000 Metern mit Stufe 4 („hoch“) eingestuft, vereinzelt sind sogar Stufe 5 entlang des Alpenhauptkamms möglich. Frische Triebschneeansammlungen und tief vergrabene Schwachschichten lassen mittelgroße, natürliche Lawinen erwarten, zudem sind fernausgelöste Rutsche möglich.
Die ASFINAG, Österreichs Autobahnbetreiber, hat Räumteams für die Korridore A12 Inntal, A13 Brenner und S16 Arlberg in Bereitschaft versetzt und warnt Transportunternehmen vor kurzfristigen Fahrverboten oder Komplettsperren. Die Tiroler Polizei teilte lokalen Medien mit, dass sie den Verkehr an Lawinen-Galerien stoppen wird, falls Sprengungen notwendig werden. Auch die ÖBB warnt vor möglichen Verzögerungen auf den Brenner- und Tauernstrecken.
Die Lage trifft die Wintersportwirtschaft ungünstig: Die Woche vom 17. bis 23. Februar fällt mit den Semesterferien in großen Teilen Deutschlands und Tschechiens zusammen, was normalerweise zehntausende Touristen über die Flughäfen München und Salzburg zu österreichischen Skigebieten bringt. Reiseveranstalter melden vereinzelt Stornierungen, einige Hotels prüfen ihre Höhere Gewalt-Klauseln erneut.
Firmenreisende sollten die ASFINAG-Meldungen genau verfolgen und Fahrer anweisen, Schneeketten mitzuführen; Lkw ohne Winterausrüstung könnten an Kufstein zurückgewiesen werden. Arbeitgeber, die Mitarbeiter zu hochgelegenen Baustellen wie Wasserkraftwerken oder Telekommasten schicken, sollten Notfallpläne überprüfen und nicht dringende Einsätze bis zur Entspannung der Lage, voraussichtlich gegen Ende der Woche bei stabileren Temperaturen, verschieben.
Die ASFINAG, Österreichs Autobahnbetreiber, hat Räumteams für die Korridore A12 Inntal, A13 Brenner und S16 Arlberg in Bereitschaft versetzt und warnt Transportunternehmen vor kurzfristigen Fahrverboten oder Komplettsperren. Die Tiroler Polizei teilte lokalen Medien mit, dass sie den Verkehr an Lawinen-Galerien stoppen wird, falls Sprengungen notwendig werden. Auch die ÖBB warnt vor möglichen Verzögerungen auf den Brenner- und Tauernstrecken.
Die Lage trifft die Wintersportwirtschaft ungünstig: Die Woche vom 17. bis 23. Februar fällt mit den Semesterferien in großen Teilen Deutschlands und Tschechiens zusammen, was normalerweise zehntausende Touristen über die Flughäfen München und Salzburg zu österreichischen Skigebieten bringt. Reiseveranstalter melden vereinzelt Stornierungen, einige Hotels prüfen ihre Höhere Gewalt-Klauseln erneut.
Firmenreisende sollten die ASFINAG-Meldungen genau verfolgen und Fahrer anweisen, Schneeketten mitzuführen; Lkw ohne Winterausrüstung könnten an Kufstein zurückgewiesen werden. Arbeitgeber, die Mitarbeiter zu hochgelegenen Baustellen wie Wasserkraftwerken oder Telekommasten schicken, sollten Notfallpläne überprüfen und nicht dringende Einsätze bis zur Entspannung der Lage, voraussichtlich gegen Ende der Woche bei stabileren Temperaturen, verschieben.
Quelle: Lawinenwarndienst Österreich
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