
Eine neue Welle von Sabotageakten traf in den frühen Morgenstunden des 14. Februar das italienische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz (AV) und zwang zur vorübergehenden Stilllegung der beiden wichtigsten Nord-Süd-Korridore des Landes (Rom–Florenz und Rom–Neapel) – ausgerechnet während der Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina.
Laut dem Bahnbetreiber RFI öffneten unbekannte Täter an zwei verschiedenen Stellen am Stadtrand von Rom unterirdische Kabelkanäle und setzten Signalkabel in Brand, die für die Steuerung von Weichen und Gleisausrüstung zuständig sind. Ein dritter Vorfall in Capena, zunächst als technischer Defekt eingestuft, wird ebenfalls untersucht. Die Polizei der Eisenbahn (Polfer) und die Anti-Terror-Einheit DIGOS haben eine Strafuntersuchung eingeleitet und prüfen mögliche Verbindungen zu ähnlichen anarchistischen Aktionen, die letzte Woche in Bologna und Pesaro stattfanden und zeitlich mit der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele zusammenfielen.
Die Angriffe legten das automatisierte Sicherheitssystem lahm, sodass die Lokführer nur noch mit Sichtfahrten und reduzierter Geschwindigkeit fahren konnten, bis umfassende Kontrollen abgeschlossen waren. Bis zum Vormittag strichen Trenitalia und Italo zahlreiche AV-Verbindungen oder leiteten sie um; die Verspätungen erreichten in Mailand, Florenz und Bologna Spitzenwerte von 140 bis 150 Minuten, bevor der Betrieb gegen Mittag wieder normal lief. Geschäftsreisende berichteten von verpassten Anschlussverbindungen – ein Passagier, der von ANSA zitiert wurde, sagte, er habe kurzfristig ein Ticket nach Lausanne kaufen müssen, um ein Kundentreffen zu retten.
Verkehrsminister Matteo Salvini verurteilte die Taten als „kriminelle Boykotte gegen die Arbeiter und gegen Italien“ und ordnete verstärkte Kontrollen entlang strategischer Streckenabschnitte an. Der Verbraucherverband Codacons kündigte an, nach Identifizierung der Täter Sammelklagen im Namen der betroffenen Fahrgäste einzureichen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist der Vorfall eine Mahnung an die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur bei Großveranstaltungen. Unternehmen mit Mitarbeitern, die diesen Monat zwischen den nördlichen Industriezentren und Rom oder Neapel pendeln, sollten zusätzliche Zeitpuffer in ihre Reisepläne einbauen, das Live-Zugportal von RFI im Auge behalten und alternative Flughäfen für zeitkritische Reisen in Betracht ziehen. Die Bahnunternehmen betonten, dass bei Verspätungen von mehr als 120 Minuten volle Rückerstattungen oder kostenlose Umbuchungen möglich sind.
Laut dem Bahnbetreiber RFI öffneten unbekannte Täter an zwei verschiedenen Stellen am Stadtrand von Rom unterirdische Kabelkanäle und setzten Signalkabel in Brand, die für die Steuerung von Weichen und Gleisausrüstung zuständig sind. Ein dritter Vorfall in Capena, zunächst als technischer Defekt eingestuft, wird ebenfalls untersucht. Die Polizei der Eisenbahn (Polfer) und die Anti-Terror-Einheit DIGOS haben eine Strafuntersuchung eingeleitet und prüfen mögliche Verbindungen zu ähnlichen anarchistischen Aktionen, die letzte Woche in Bologna und Pesaro stattfanden und zeitlich mit der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele zusammenfielen.
Die Angriffe legten das automatisierte Sicherheitssystem lahm, sodass die Lokführer nur noch mit Sichtfahrten und reduzierter Geschwindigkeit fahren konnten, bis umfassende Kontrollen abgeschlossen waren. Bis zum Vormittag strichen Trenitalia und Italo zahlreiche AV-Verbindungen oder leiteten sie um; die Verspätungen erreichten in Mailand, Florenz und Bologna Spitzenwerte von 140 bis 150 Minuten, bevor der Betrieb gegen Mittag wieder normal lief. Geschäftsreisende berichteten von verpassten Anschlussverbindungen – ein Passagier, der von ANSA zitiert wurde, sagte, er habe kurzfristig ein Ticket nach Lausanne kaufen müssen, um ein Kundentreffen zu retten.
Verkehrsminister Matteo Salvini verurteilte die Taten als „kriminelle Boykotte gegen die Arbeiter und gegen Italien“ und ordnete verstärkte Kontrollen entlang strategischer Streckenabschnitte an. Der Verbraucherverband Codacons kündigte an, nach Identifizierung der Täter Sammelklagen im Namen der betroffenen Fahrgäste einzureichen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist der Vorfall eine Mahnung an die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur bei Großveranstaltungen. Unternehmen mit Mitarbeitern, die diesen Monat zwischen den nördlichen Industriezentren und Rom oder Neapel pendeln, sollten zusätzliche Zeitpuffer in ihre Reisepläne einbauen, das Live-Zugportal von RFI im Auge behalten und alternative Flughäfen für zeitkritische Reisen in Betracht ziehen. Die Bahnunternehmen betonten, dass bei Verspätungen von mehr als 120 Minuten volle Rückerstattungen oder kostenlose Umbuchungen möglich sind.
Quelle: ANSA
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