
Die brasilianische Luftfahrtbehörde ANAC hat die Sambaschule Portela und den Veranstalter des Karnevals in Rio, LIESA, offiziell benachrichtigt, nachdem bei Portelas Eröffnungswagen am frühen Morgen des 18. Februar ein Künstler von einer achtrotorigen „Super-Drohne“ im Sambadrom Marquês de Sapucaí getragen wurde. Die Behörde fordert nun detaillierte Angaben zum Fluggerät, einen Nachweis der Registrierung im nationalen System für unbemannte Luftfahrzeuge (SISANT) sowie die Identität und Lizenz des Fernpiloten. Portela hat zehn Tage Zeit, darauf zu reagieren.
Nach der brasilianischen RBAC-E 94-Verordnung sind Drohnen strikt verboten, Personen zu transportieren oder sich ohne physischen Schutz innerhalb von 30 Metern zur Öffentlichkeit zu bewegen. Videos der Parade zeigen den Tänzer etwa fünf Meter über den anderen Künstlern schwebend, ohne Schutzkäfig – ein Szenario, das ANAC als „potenziell tödlichen Unfall“ bewertet.
Dieser Vorfall ist der bisher prominenteste Verstoß gegen Brasiliens Drohnenvorschriften und erfolgt zu einem sensiblen Zeitpunkt: Die Regierung arbeitet an einem neuen Regulierungsrahmen für fortschrittliche Luftmobilität, der auch Passagier-eVTOL-Flugzeuge umfassen wird. Branchenbeobachter befürchten, dass spektakuläre, aber nicht genehmigte Drohnenshows das öffentliche Misstrauen schüren und die Zulassung legitimer Lufttaxi-Tests in São Paulo vor den Olympischen Spielen 2028 verzögern könnten.
Veranstalter und Unternehmen, die Marketingaktionen mit Drohnen planen, sind nun aufgefordert, die erforderlichen Fluggenehmigungen einzuholen und Kreativagenturen über Sicherheitsvorgaben zu informieren. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 120.000 R$ geahndet werden; in schweren Fällen droht sogar eine strafrechtliche Verfolgung wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.
Nach der brasilianischen RBAC-E 94-Verordnung sind Drohnen strikt verboten, Personen zu transportieren oder sich ohne physischen Schutz innerhalb von 30 Metern zur Öffentlichkeit zu bewegen. Videos der Parade zeigen den Tänzer etwa fünf Meter über den anderen Künstlern schwebend, ohne Schutzkäfig – ein Szenario, das ANAC als „potenziell tödlichen Unfall“ bewertet.
Dieser Vorfall ist der bisher prominenteste Verstoß gegen Brasiliens Drohnenvorschriften und erfolgt zu einem sensiblen Zeitpunkt: Die Regierung arbeitet an einem neuen Regulierungsrahmen für fortschrittliche Luftmobilität, der auch Passagier-eVTOL-Flugzeuge umfassen wird. Branchenbeobachter befürchten, dass spektakuläre, aber nicht genehmigte Drohnenshows das öffentliche Misstrauen schüren und die Zulassung legitimer Lufttaxi-Tests in São Paulo vor den Olympischen Spielen 2028 verzögern könnten.
Veranstalter und Unternehmen, die Marketingaktionen mit Drohnen planen, sind nun aufgefordert, die erforderlichen Fluggenehmigungen einzuholen und Kreativagenturen über Sicherheitsvorgaben zu informieren. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 120.000 R$ geahndet werden; in schweren Fällen droht sogar eine strafrechtliche Verfolgung wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.
Quelle: O Dia
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