
Die brasilianische Fluggesellschaft GOL Linhas Aéreas hat offiziell bei der paraguayischen Luftfahrtbehörde (DINAC) die Erlaubnis für Fünftfreihandelsrechte beantragt. Diese würden es ermöglichen, Sitzplätze und Fracht auf der geplanten Strecke Miami–Asunción zu verkaufen, die als Teil eines Dreieckfluges mit Start in Brasília und Rio de Janeiro betrieben werden soll. Der Antrag, der am 13. Februar eingereicht wurde, sieht einen viermal wöchentlichen Service ab dem 8. Juni 2026 vor und würde mit 6.154 km die längste Boeing 737 MAX-Strecke weltweit darstellen.
In der ersten Phase umfasst die Rotation Brasília–Miami–Asunción; in der zweiten Phase soll eine Rio-de-Janeiro-Etappe hinzukommen, die möglicherweise als Rio–Asunción–Miami geführt wird, um die Reichweite der MAX zu berücksichtigen. Das Vorhaben nutzt die Open-Skies-Klauseln in den bilateralen Abkommen zwischen Brasilien-Paraguay und Brasilien-USA und vertieft die Partnerschaft von GOL mit American Airlines am Flughafen Miami, wodurch Anschlussmöglichkeiten in ganz Nordamerika entstehen.
Für Planer der Unternehmensmobilität eröffnet das Dreieck eine Nonstop-Frachtkapazität zwischen der paraguayischen Hauptstadt und Florida – ein wichtiger Vorteil für Agrarexporteure – und bietet brasilianischen Führungskräften eine Alternative zu indirekten Verbindungen über Panama oder São Paulo. Der Verkauf der Tickets kann jedoch erst beginnen, wenn die Regulierungsbehörden aller drei Länder zustimmen, und die Konsultationen mit den Gewerkschaften bezüglich der Dienstzeiten der Crew für die ultra-lange Strecke stehen noch aus.
Bei Genehmigung würde die Strecke Brasiliens Rolle als regionales Luftfahrtdrehkreuz stärken und zeigen, wie Fünftfreihandelsrechte neue Strecken ohne zusätzliche Großraumflugzeuge ermöglichen können. Die Wettbewerber LATAM und Azul dürften das Modell genau beobachten, während US-Fluggesellschaften möglicherweise auf Gegenseitigkeit für Rechte zu brasilianischen Binnenmärkten drängen werden.
In der ersten Phase umfasst die Rotation Brasília–Miami–Asunción; in der zweiten Phase soll eine Rio-de-Janeiro-Etappe hinzukommen, die möglicherweise als Rio–Asunción–Miami geführt wird, um die Reichweite der MAX zu berücksichtigen. Das Vorhaben nutzt die Open-Skies-Klauseln in den bilateralen Abkommen zwischen Brasilien-Paraguay und Brasilien-USA und vertieft die Partnerschaft von GOL mit American Airlines am Flughafen Miami, wodurch Anschlussmöglichkeiten in ganz Nordamerika entstehen.
Für Planer der Unternehmensmobilität eröffnet das Dreieck eine Nonstop-Frachtkapazität zwischen der paraguayischen Hauptstadt und Florida – ein wichtiger Vorteil für Agrarexporteure – und bietet brasilianischen Führungskräften eine Alternative zu indirekten Verbindungen über Panama oder São Paulo. Der Verkauf der Tickets kann jedoch erst beginnen, wenn die Regulierungsbehörden aller drei Länder zustimmen, und die Konsultationen mit den Gewerkschaften bezüglich der Dienstzeiten der Crew für die ultra-lange Strecke stehen noch aus.
Bei Genehmigung würde die Strecke Brasiliens Rolle als regionales Luftfahrtdrehkreuz stärken und zeigen, wie Fünftfreihandelsrechte neue Strecken ohne zusätzliche Großraumflugzeuge ermöglichen können. Die Wettbewerber LATAM und Azul dürften das Modell genau beobachten, während US-Fluggesellschaften möglicherweise auf Gegenseitigkeit für Rechte zu brasilianischen Binnenmärkten drängen werden.
Quelle: Aviacionline