
Die Europäische Kommission hat einen Entwurf für ein Mobilitätspaket vorgelegt, das den Mitgliedstaaten – darunter auch Frankreich – erlauben würde, Schengen-Visa mit einer Gültigkeit von bis zu fünf Jahren an Reisende auszustellen, die eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung bestehen. Ein durchgesickertes Briefing, das der marokkanischen Nachrichtenplattform *Hespress* vorliegt, zeigt, dass der am 21. Februar 2026 vorgestellte Plan längere Gültigkeitsdauern mit strengeren digitalen Kontrollen wie dem Ein- und Ausreisesystem (EES) und dem ETIAS-Risikoprofiling kombiniert.
Dem Vorschlag zufolge könnten Antragsteller mit sauberer Einwanderungs- und Sicherheitsakte, Nachweis eines stabilen Einkommens und mindestens zwei zuvor genutzten Schengen-Visa für einen fünfjährigen Mehrfacheinreise-Sticker qualifiziert werden. Die Inhaber der Visa müssten weiterhin die 90/180-Tage-Aufenthaltsregel einhalten, doch die längere Gültigkeit würde den Verwaltungsaufwand für Vielreisende und multinational rotierende Mitarbeiter in europäischen Niederlassungen deutlich reduzieren.
Für Frankreich könnte die Maßnahme gut mit den eigenen Bemühungen zur Digitalisierung der Visaerteilung und zur Verkürzung der Wartezeiten an Konsulaten in schnell wachsenden Märkten wie Indien und China zusammenpassen. Französische Wirtschaftsverbände, insbesondere aus dem Luxus-Einzelhandel und der Luftfahrtindustrie, haben sich für einen erleichterten Zugang für geprüfte Kunden und Partner eingesetzt und argumentieren, dass bürokratische Hürden Millionenverluste bei Geschäftsabschlüssen verursachen.
Das Langzeitvisum würde Frankreich zudem an bestehende Gegenseitigkeitsabkommen angleichen, die bereits US- und japanischen Staatsbürgern Fünf-Jahres-C-Visa gewähren. Kritiker warnen jedoch vor „Visa-Shopping“: Sie befürchten, dass abgelehnte Antragsteller in einem Schengen-Staat versuchen könnten, in einem anderen mit weniger strengen Kriterien ein Fünf-Jahres-Visum zu erhalten und sich so frei – auch in Frankreich – zu bewegen.
Brüssel versichert, dass dieses Risiko durch die verpflichtende biometrische Kontrolle an allen Außengrenzen, die mit dem Start des EES im Oktober 2026 eingeführt wird, minimiert wird. Diplomaten rechnen mit einem formellen Gesetzestext vor dem Sommer. Wird der Vorschlag angenommen, könnten die Mitgliedstaaten ab Anfang 2027 mit der Ausstellung der neuen Langzeitvisa beginnen, was französischen Unternehmen einen Anreiz bietet, bereits jetzt Mitarbeiter zu identifizieren, die die Kriterien für „vertrauenswürdige Reisende“ erfüllen, und eine positive Reisehistorie aufzubauen.
Dem Vorschlag zufolge könnten Antragsteller mit sauberer Einwanderungs- und Sicherheitsakte, Nachweis eines stabilen Einkommens und mindestens zwei zuvor genutzten Schengen-Visa für einen fünfjährigen Mehrfacheinreise-Sticker qualifiziert werden. Die Inhaber der Visa müssten weiterhin die 90/180-Tage-Aufenthaltsregel einhalten, doch die längere Gültigkeit würde den Verwaltungsaufwand für Vielreisende und multinational rotierende Mitarbeiter in europäischen Niederlassungen deutlich reduzieren.
Für Frankreich könnte die Maßnahme gut mit den eigenen Bemühungen zur Digitalisierung der Visaerteilung und zur Verkürzung der Wartezeiten an Konsulaten in schnell wachsenden Märkten wie Indien und China zusammenpassen. Französische Wirtschaftsverbände, insbesondere aus dem Luxus-Einzelhandel und der Luftfahrtindustrie, haben sich für einen erleichterten Zugang für geprüfte Kunden und Partner eingesetzt und argumentieren, dass bürokratische Hürden Millionenverluste bei Geschäftsabschlüssen verursachen.
Das Langzeitvisum würde Frankreich zudem an bestehende Gegenseitigkeitsabkommen angleichen, die bereits US- und japanischen Staatsbürgern Fünf-Jahres-C-Visa gewähren. Kritiker warnen jedoch vor „Visa-Shopping“: Sie befürchten, dass abgelehnte Antragsteller in einem Schengen-Staat versuchen könnten, in einem anderen mit weniger strengen Kriterien ein Fünf-Jahres-Visum zu erhalten und sich so frei – auch in Frankreich – zu bewegen.
Brüssel versichert, dass dieses Risiko durch die verpflichtende biometrische Kontrolle an allen Außengrenzen, die mit dem Start des EES im Oktober 2026 eingeführt wird, minimiert wird. Diplomaten rechnen mit einem formellen Gesetzestext vor dem Sommer. Wird der Vorschlag angenommen, könnten die Mitgliedstaaten ab Anfang 2027 mit der Ausstellung der neuen Langzeitvisa beginnen, was französischen Unternehmen einen Anreiz bietet, bereits jetzt Mitarbeiter zu identifizieren, die die Kriterien für „vertrauenswürdige Reisende“ erfüllen, und eine positive Reisehistorie aufzubauen.
Quelle: Hespress EN
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