
Ab dem 20. Februar 2026 müssen alle Antragsteller für ein französisches Visum – egal ob Kurzaufenthalts-Schengen-Visum oder langfristige Aufenthaltserlaubnis – zunächst einen Antrag über das Portal France-Visas stellen und einen Termin in einem autorisierten Visazentrum buchen. Spontane Vorsprachen sowie Buchungen per E-Mail oder Telefon sind nicht mehr möglich. Beim Termin müssen Reisende eine barcodierte Bestätigungsseite vorlegen sowie Fingerabdrücke und ein digitales Foto abgeben, sofern diese nicht bereits in den letzten 59 Monaten erfasst wurden. Konsularbeamte sind angewiesen, unvollständige Anträge sofort abzulehnen.
Die digitale Umstellung ist das Ergebnis eines zweijährigen Modernisierungsprogramms der Innen- sowie der Europa- und Außenministerien. Die Behörden versprechen, dass das zentrale Portal Doppelbuchungen verhindert, Terminhandel durch inoffizielle Vermittler eindämmt und die Anträge direkt in das Visa-Informationssystem (VIS) der EU einspeist. Da die biometrische Erfassung weltweit verpflichtend ist, hat Frankreich die Verträge mit TLScontact, VFS Global und CAPAGO ausgeweitet und in 37 Städten in Asien, Afrika und Amerika zusätzliche Terminals eingerichtet.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bringt die Neuerung sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Positiv ist, dass Unternehmen den Status der Anträge zentral überwachen und automatische E-Mail-Benachrichtigungen erhalten können. Negativ sind die Terminengpässe in beliebten Standorten wie Bengaluru, Lagos und Manila, wo derzeit Wartezeiten von drei bis fünf Wochen bestehen, während neue Geräte installiert werden. Arbeitgeber sollten daher Reisen mindestens acht Wochen im Voraus planen, Mitarbeiter daran erinnern, dass Fingerabdrücke für ein anderes Schengen-Visum fünf Jahre gültig sind, und für Minderjährige, deren Fingerabdrücke mit dem 12. Geburtstag verfallen, mehr Zeit einplanen.
Die französischen Behörden betonen, dass die Reform auch eine Sicherheitsmaßnahme ist: Die Vorabverknüpfung biometrischer Daten mit dem Antrag ermöglicht es der Grenzpolizei, vertrauenswürdige Reisende vorab zu prüfen und Ressourcen gezielter auf Risikopersonen zu konzentrieren. Reisende, die ohne Online-Bestätigung erscheinen, werden abgewiesen. Fluggesellschaften wurden angewiesen, ab dem 1. März 2026 bereits beim Check-in die Dokumente zu kontrollieren, um Bußgelder für den Transport unzureichend dokumentierter Passagiere zu vermeiden.
Praktisch sollten Entsandte folgende Schritte beachten: 1) Ein Konto bei France-Visas anlegen; 2) den „Visa Wizard“ nutzen, um das passende Visum zu ermitteln; 3) unterstützende Dokumente im PDF-Format hochladen; 4) Gebühren online bezahlen, sofern möglich (ansonsten im Visazentrum); 5) zum biometrischen Termin mit Originaldokumenten erscheinen. Unternehmen, die mit Relocation-Dienstleistern arbeiten, sollten ihre Service-Level-Agreements an den verpflichtenden digitalen Ablauf anpassen.
Die digitale Umstellung ist das Ergebnis eines zweijährigen Modernisierungsprogramms der Innen- sowie der Europa- und Außenministerien. Die Behörden versprechen, dass das zentrale Portal Doppelbuchungen verhindert, Terminhandel durch inoffizielle Vermittler eindämmt und die Anträge direkt in das Visa-Informationssystem (VIS) der EU einspeist. Da die biometrische Erfassung weltweit verpflichtend ist, hat Frankreich die Verträge mit TLScontact, VFS Global und CAPAGO ausgeweitet und in 37 Städten in Asien, Afrika und Amerika zusätzliche Terminals eingerichtet.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bringt die Neuerung sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Positiv ist, dass Unternehmen den Status der Anträge zentral überwachen und automatische E-Mail-Benachrichtigungen erhalten können. Negativ sind die Terminengpässe in beliebten Standorten wie Bengaluru, Lagos und Manila, wo derzeit Wartezeiten von drei bis fünf Wochen bestehen, während neue Geräte installiert werden. Arbeitgeber sollten daher Reisen mindestens acht Wochen im Voraus planen, Mitarbeiter daran erinnern, dass Fingerabdrücke für ein anderes Schengen-Visum fünf Jahre gültig sind, und für Minderjährige, deren Fingerabdrücke mit dem 12. Geburtstag verfallen, mehr Zeit einplanen.
Die französischen Behörden betonen, dass die Reform auch eine Sicherheitsmaßnahme ist: Die Vorabverknüpfung biometrischer Daten mit dem Antrag ermöglicht es der Grenzpolizei, vertrauenswürdige Reisende vorab zu prüfen und Ressourcen gezielter auf Risikopersonen zu konzentrieren. Reisende, die ohne Online-Bestätigung erscheinen, werden abgewiesen. Fluggesellschaften wurden angewiesen, ab dem 1. März 2026 bereits beim Check-in die Dokumente zu kontrollieren, um Bußgelder für den Transport unzureichend dokumentierter Passagiere zu vermeiden.
Praktisch sollten Entsandte folgende Schritte beachten: 1) Ein Konto bei France-Visas anlegen; 2) den „Visa Wizard“ nutzen, um das passende Visum zu ermitteln; 3) unterstützende Dokumente im PDF-Format hochladen; 4) Gebühren online bezahlen, sofern möglich (ansonsten im Visazentrum); 5) zum biometrischen Termin mit Originaldokumenten erscheinen. Unternehmen, die mit Relocation-Dienstleistern arbeiten, sollten ihre Service-Level-Agreements an den verpflichtenden digitalen Ablauf anpassen.
Quelle: Travel and Tour World
Wie VisaHQ helfen kann
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