Grenzgänger zwischen Italien und der Schweiz dürfen bis zu 25 Prozent im Homeoffice arbeiten, ohne ihren grenzüberschreitenden Steuerstatus zu verlieren
Die Schweiz übersteigt 6 Milliarden CHF an Hilfe für die Ukraine und behält den „S-Status“ für Flüchtlinge bei
Bern hält an Gesprächen über US-Zölle fest trotz Rückschlag für Trumps Abgaben vor dem Obersten Gerichtshof
Neueste Nachrichten
Schweizer Nettozuwanderung sinkt 2025 um 10,5 %, zeigen offizielle Zahlen
Offizielle SEM-Statistiken vom 20. Februar zeigen, dass die Nettozuwanderung in die Schweiz im Jahr 2025 um 10,5 % auf 74.675 Personen zurückging, da die Auswanderung zunahm und die Neuankömmlinge abnahmen. Der stärkere Rückgang bei Drittstaatsangehörigen wird den Wettbewerb um die begrenzte Arbeitserlaubnisquote 2026 verschärfen, während die Zahlen die Debatte um das Referendum „Schweiz mit 10 Millionen“ neu anheizen.
Die Schweiz übernimmt strengere EU-Regeln zur Aussetzung der visumfreien Einreise
Der Bundesrat hat die verschärften Visums-Aussetzungsvorschriften der EU in das Schweizer Recht übernommen. Dadurch können Visa wieder eingeführt werden, wenn illegale Aufenthalte oder Asylanträge aus visumfreien Ländern um 30 % steigen oder wenn Sicherheitsbedenken auftreten. Unternehmen sollten sich auf schnellere und weniger vorhersehbare Änderungen bei den visumfreien Regelungen einstellen.
Der Bundesrat belässt die Kontingente für Arbeitskräfte aus Drittstaaten und dem Vereinigten Königreich im Jahr 2026 unverändert
Bern hat die Obergrenzen für 2026 eingefroren: 8.500 Bewilligungen für Fachkräfte aus Drittstaaten, 3.500 für britische Staatsangehörige und 3.500 für langfristige Dienstleister aus der EU/EFTA. Obwohl dies den Arbeitgebern Planungssicherheit bietet, könnten in beliebten Kantonen die Kontingente bereits vor Jahresende erschöpft sein.
Frankreich-Schweiz Telearbeitsabkommen führt ab 1. Januar 2026 zu neuen Meldepflichten für Arbeitgeber
EY warnt: Nach der Ratifizierung durch Frankreich im Juli 2025 müssen Schweizer Arbeitgeber ab 2026 die Telearbeitstage und Gehaltsdaten von in Frankreich ansässigen Mitarbeitenden erfassen und melden. Ab 2027 ist ein automatischer Informationsaustausch vorgesehen. Daher müssen Lohnabrechnungssysteme, A1-Bescheinigungen und Telearbeitsvereinbarungen umgehend aktualisiert werden.
Schengen-Ein- und Ausreisesystem: Schweizer Regionalflughäfen bereiten sich auf Umstellung im März 2026 vor
FOCBS teilt mit, dass die Flughäfen Lugano, Dübendorf und Bern-Belp bis Ende März 2026 das EU-Ein- und Ausreisesystem aktivieren werden, womit die landesweite Einführung in der Schweiz abgeschlossen ist. Das biometrische Register ersetzt die Passstempel für Reisende aus Drittstaaten und wird die Durchsetzung der 90/180-Tage-Regel verschärfen, wobei es während der Umstellungsphase zu längeren Wartezeiten an den Grenzen kommen kann.