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Schengen-Ein- und Ausreisesystem: Schweizer Regionalflughäfen bereiten sich auf Umstellung im März 2026 vor

Okt. 10, 2025
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Schengen-Ein- und Ausreisesystem: Schweizer Regionalflughäfen bereiten sich auf Umstellung im März 2026 vor
Während Basel, Genf und Zürich bereits das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU testen, stehen die kleineren internationalen Flughäfen der Schweiz – Lugano, Dübendorf und Bern-Belp – nun in der letzten Vorbereitungsphase. Laut dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird das digitale Register für Nicht-EU-Reisende an allen drei Flughäfen „bis Ende März 2026“ aktiviert und ersetzt das manuelle Abstempeln der Pässe durch biometrische Scans.

Das EES berechnet automatisch die erlaubte Aufenthaltsdauer für visumfreie und Kurzzeitvisum-Inhaber und erfasst jede Grenzüberquerung. Für Geschäftsreisende entfällt damit das Rätselraten rund um die Schengen-90/180-Tage-Regel, und Verstöße gegen die Aufenthaltsdauer werden den Behörden sofort sichtbar. Das System erfasst bei der ersten Einreise zudem Gesichtsaufnahmen und Fingerabdrücke, was der Schweizer Polizei die Identifizierung von Personen ohne gültige Dokumente erleichtert.

Schengen-Ein- und Ausreisesystem: Schweizer Regionalflughäfen bereiten sich auf Umstellung im März 2026 vor


Das BAZG warnt, dass es während der Umstellungsphase zu längeren Wartezeiten kommen kann, insbesondere an freizeitorientierten Flughäfen wie Lugano, und empfiehlt den Fluggesellschaften, Passagiere aufzufordern, früher anzureisen. Unternehmen, die Techniker und Projektmitarbeiter in die Schweiz entsenden, sollten mögliche Verzögerungen während der Einführungsphase einkalkulieren und sicherstellen, dass die Reisepässe der Reisenden mindestens zwei freie Seiten für den Zwischenstempel haben, der bis zum 9. April 2026 verwendet wird – ab dann entfällt das Papierstempeln vollständig.

Langfristig wird die digitale Spur, die das EES erzeugt, in ETIAS, das EU-Reisegenehmigungssystem, das voraussichtlich 2026/27 startet, einfließen. Das bedeutet, dass Überziehungen des Aufenthalts in der Schweiz automatisch den Zugang zu anderen Schengen-Staaten blockieren können. Mobilitätsteams sollten daher ihre internen Dashboards zur Erfassung der im Schengen-Raum verbrachten Tage überprüfen und Reisende über das neue biometrische Verfahren informieren.
Quelle: Ticinonline (via ATS wire)

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