
Reisende, die am 23. Februar 2026 an US-Flughäfen ankamen, fanden die Global Entry-Kioske außer Betrieb und die bekannten Fast-Track-Schlangen abgesperrt vor. Das Department of Homeland Security (DHS) bestätigte über Nacht, dass das Trusted-Traveler-Programm aufgrund einer seit zwei Wochen andauernden, behördenspezifischen Finanzierungslücke „bis zur Wiederherstellung der Mittel“ ausgesetzt bleibt. Airlines for America warnte, dass dies die Umsteigezeiten bei internationalen Verbindungen „kritisch verlängern“ und die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Geschäftsreiseverkehr beeinträchtigen könnte. In derselben Erklärung teilte das DHS mit, dass die TSA PreCheck-Schlangen – die ebenfalls hätten schließen sollen – nach einer internen Prüfung weiterhin betrieben werden, da ausreichend gebührenfinanzierte Mittel vorhanden seien. Die Flughäfen Houston Bush und Hobby meldeten bis zum Vormittag normale Wartezeiten bei PreCheck, während Global Entry-Mitglieder in die regulären CBP-Schlangen geleitet wurden, die an einigen Flughäfen Wartezeiten von über einer Stunde aufwiesen. Die Schließung betrifft ausschließlich das DHS; andere Bundesbehörden sind weiterhin finanziert. Da Global Entry-Beamte als „ausgenommene“ Mitarbeiter gelten, arbeiten sie zwar ohne Bezahlung weiter, doch die Technologieanbieter des Programms können nicht vergütet werden, was Wartungsarbeiten und Datenaustausch zum Erliegen bringt. CBP erklärte, dass es während der Finanzierungslücke keine rechtliche Befugnis habe, auf Rücklagen aus Nutzergebühren zuzugreifen. Multinationale Unternehmen raten ihren Führungskräften, mindestens 45 Minuten zusätzliche Umsteigezeit einzuplanen und alternative Programme wie Mobile Passport Control zu nutzen, das weiterhin aktiv ist. In Vielflieger-Foren häuften sich Berichte über verpasste Anschlussflüge nach Boston und Chicago. Reisebüros prognostizieren, dass bei einer Verlängerung der Aussetzung über März hinaus einige Firmen regionale Meetings nach Kanada oder Mexiko verlegen werden, um Verzögerungen bei der Wiedereinreise in die USA zu vermeiden.