
In einer seltenen Zwischenjahresaufstockung für US-Arbeitgeber haben das Heimatschutzministerium (DHS) und das Arbeitsministerium (DOL) am 24. Februar gemeinsam die Freigabe von 64.716 zusätzlichen H-2B-Visa für das Geschäftsjahr 2026 bekannt gegeben. Diese Zusatzkontingente – das sind drei Viertel des gesetzlichen Höchstlimits von 85.000 Visa – richten sich an Branchen, die unter „irreparablen Schäden“ durch Arbeitskräftemangel leiden, darunter Bauwesen, Gastgewerbe, Landschaftspflege und Meeresfrüchteverarbeitung.
Von den Visa sind 44.716 für Rückkehrer reserviert, die in den letzten drei Geschäftsjahren bereits den H-2B-Status hatten, was Arbeitgebern einen schnelleren Zugang zu bereits von US-Konsulaten geprüften Arbeitskräften ermöglicht. Die übrigen 20.000 Visa werden zwischen Staatsangehörigen der Länder des Norddreiecks (El Salvador, Guatemala, Honduras) und Haiti aufgeteilt, um legale Migrationsalternativen zu fördern. Arbeitgeber müssen zusichern, den jeweils höchsten geltenden Lohn zu zahlen und dass keine qualifizierten US-Arbeitnehmer verfügbar sind.
Warum jetzt? Die Nachfrage nach Saisonarbeitskräften ist mit der wirtschaftlichen Erholung stark gestiegen: Die Anträge für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2026 überstiegen die Quote in weniger als einem Tag, und allein die Bauindustrie rechnet diesen Sommer mit einer Lücke von 500.000 Arbeitskräften. Die AGC of America, die sich für die Erweiterung eingesetzt hat, erklärte, die Visa „werden Milliarden von Dollar an Projekten im Zeitplan halten“. Arbeitsämter in Texas und Florida richteten sofort Hotlines ein, um kleinen Arbeitgebern bei der zeitkritischen Antragstellung zu helfen.
Einwanderungsbefürworter begrüßten die Maßnahme, forderten jedoch eine grundlegende Reform des lotterieähnlichen Vergabeverfahrens, das viele Arbeitgeber leer ausgehen lässt. Gewerkschaften äußerten erneut Bedenken hinsichtlich des Arbeitnehmerschutzes und forderten eine verpflichtende elektronische Überwachung der Rekrutierungsgebühren im Ausland. Das DHS kündigte an, die Kontrollen vor Ort auszuweiten und Arbeitgeber zur Offenlegung ausländischer Vermittler zu verpflichten, um Missbrauch zu bekämpfen.
Für globale Mobilitätsteams bedeutet die Maßnahme, schnell die Stellenangebote und die Gültigkeit der Arbeitszertifikate zu bestätigen und dann die Formulare I-129 einzureichen, bevor das Zusatzkontingent erschöpft ist – oft innerhalb weniger Tage. Unternehmen, die diese Frist verpassen, müssen möglicherweise auf J-1- oder innerbetriebliche Transferstrategien ausweichen, was die Bedeutung einer diversifizierten Mobilitätsplanung unterstreicht.
Von den Visa sind 44.716 für Rückkehrer reserviert, die in den letzten drei Geschäftsjahren bereits den H-2B-Status hatten, was Arbeitgebern einen schnelleren Zugang zu bereits von US-Konsulaten geprüften Arbeitskräften ermöglicht. Die übrigen 20.000 Visa werden zwischen Staatsangehörigen der Länder des Norddreiecks (El Salvador, Guatemala, Honduras) und Haiti aufgeteilt, um legale Migrationsalternativen zu fördern. Arbeitgeber müssen zusichern, den jeweils höchsten geltenden Lohn zu zahlen und dass keine qualifizierten US-Arbeitnehmer verfügbar sind.
Warum jetzt? Die Nachfrage nach Saisonarbeitskräften ist mit der wirtschaftlichen Erholung stark gestiegen: Die Anträge für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2026 überstiegen die Quote in weniger als einem Tag, und allein die Bauindustrie rechnet diesen Sommer mit einer Lücke von 500.000 Arbeitskräften. Die AGC of America, die sich für die Erweiterung eingesetzt hat, erklärte, die Visa „werden Milliarden von Dollar an Projekten im Zeitplan halten“. Arbeitsämter in Texas und Florida richteten sofort Hotlines ein, um kleinen Arbeitgebern bei der zeitkritischen Antragstellung zu helfen.
Einwanderungsbefürworter begrüßten die Maßnahme, forderten jedoch eine grundlegende Reform des lotterieähnlichen Vergabeverfahrens, das viele Arbeitgeber leer ausgehen lässt. Gewerkschaften äußerten erneut Bedenken hinsichtlich des Arbeitnehmerschutzes und forderten eine verpflichtende elektronische Überwachung der Rekrutierungsgebühren im Ausland. Das DHS kündigte an, die Kontrollen vor Ort auszuweiten und Arbeitgeber zur Offenlegung ausländischer Vermittler zu verpflichten, um Missbrauch zu bekämpfen.
Für globale Mobilitätsteams bedeutet die Maßnahme, schnell die Stellenangebote und die Gültigkeit der Arbeitszertifikate zu bestätigen und dann die Formulare I-129 einzureichen, bevor das Zusatzkontingent erschöpft ist – oft innerhalb weniger Tage. Unternehmen, die diese Frist verpassen, müssen möglicherweise auf J-1- oder innerbetriebliche Transferstrategien ausweichen, was die Bedeutung einer diversifizierten Mobilitätsplanung unterstreicht.
Quelle: AGC News
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