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Bundesrichter untersagt DHS, rechtmäßige Flüchtlinge in Minnesota nach einem Jahr weiterhin festzuhalten

Feb. 28, 2026
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Bundesrichter untersagt DHS, rechtmäßige Flüchtlinge in Minnesota nach einem Jahr weiterhin festzuhalten
Ein US-Bezirksgericht in Minnesota erließ am 27. Februar 2026 eine einstweilige Verfügung gegen eine Trump-Administration-Politik, die es Einwanderungsbeamten erlaubt hätte, Flüchtlinge festzunehmen und inhaftieren zu lassen, die nach 12 Monaten im Land noch keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus erhalten hatten. Richter John Tunheim entschied, dass die Richtlinie die gesetzliche Befugnis überschreitet und schätzungsweise 5.600 rechtmäßig aufgenommene Flüchtlinge im Bundesstaat „terrorisieren“ würde. Nach geltendem Recht besitzen Flüchtlinge bei der Aufnahme einen legalen Status und müssen nach einem Jahr eine Green Card beantragen, wobei es häufig zu Bearbeitungsverzögerungen kommt. Das Heimatschutzministerium (DHS) argumentierte, die neue Inhaftierungsbefugnis sei für die nationale Sicherheitsüberprüfung notwendig; das Gericht widersprach und stellte fest, dass der Kongress keine automatische Inhaftierung ohne spezifische Gründe für die Ausweisung genehmigt habe. Gemeinschaftsorganisationen begrüßten die Entscheidung und wiesen darauf hin, dass Minnesota große Hmong-, Somali- und afghanische Flüchtlingsgemeinschaften beherbergt, deren berufliche Laufbahnen und Reisepläne durch die Angst vor erneuter Inhaftierung beeinträchtigt worden wären. Wirtschaftsvertreter warnten, dass die Inhaftierung arbeitserlaubnisberechtigter Flüchtlinge die bereits unter Fachkräftemangel leidenden Produktions- und Gesundheitssektoren erheblich stören würde. Die einstweilige Verfügung bleibt während des laufenden Rechtsstreits in Kraft. Arbeitgeber mit Flüchtlingsmitarbeitern sollten I-94-, EAD- und anhängige I-485-Dokumente aufbewahren, müssen ihre Einstellungspraktiken jedoch vorerst nicht ändern. Sollte die Politik wieder eingeführt werden, könnten Unternehmen plötzlich mit E-Verify-Abweichungen und Personalengpässen konfrontiert sein, was die hohen Einsätze des Gerichtsverfahrens für Unternehmensmobilitätsprogramme unterstreicht.
Quelle: The Guardian

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