
Eine lange angekündigte Änderung bei den Grenzkontrollen im Vereinigten Königreich wurde am 25. Februar 2026 Realität: Das Innenministerium begann mit der vollständigen Durchsetzung der neuen elektronischen Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) für alle visumfreien Besucher. Ab sofort müssen Österreicher, die geschäftlich zu Meetings, Konferenzen, Messen oder sogar für einen Tages-Transit über Heathrow reisen, eine genehmigte ETA besitzen, die digital mit dem Reisepass verknüpft ist, mit dem sie einreisen wollen. Die ETA, die über eine mobile App oder die Gov.uk-Website beantragt wird, kostet 16 Pfund und wird normalerweise innerhalb von 48 Stunden ausgestellt. Das Innenministerium warnt jedoch, dass die Bearbeitung länger dauern kann, wenn zusätzliche Sicherheitsprüfungen erforderlich sind.
Fluggesellschaften, Fährbetreiber und Eurostar sind nun gesetzlich verpflichtet, den ETA-Status jedes Passagiers beim Check-in zu überprüfen; wer Passagiere ohne digitale Genehmigung an Bord lässt, riskiert Bußgelder und die Kosten für die Rückführung. Austrian Airlines hat sein Abflugkontrollsystem bereits so aktualisiert, dass Bordkarten erst ausgegeben werden, wenn die ETA bestätigt ist. Bodenabfertiger an den Flughäfen Wien, Salzburg und Innsbruck wurden angewiesen, Reisende ohne gültige ETA „mit nur dem Reisepass“ abzuweisen.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die neue Regelung einen zusätzlichen, verbindlichen Schritt bei kurzfristigen Dienstreisen. Vielreisende können zumindest teilweise aufatmen: Die ETA gilt für mehrere Einreisen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren oder bis zum Ablauf des Reisepasses. Unternehmen müssen jedoch die Bearbeitungszeit für die ETA in ihre Reisegenehmigungen einplanen und doppelte österreichisch-britische Staatsbürger daran erinnern, einen gültigen britischen Reisepass oder eine Berechtigungsbescheinigung mitzuführen.
Immigrationsberater sehen den Umstieg im Februar auch als Generalprobe für das EU-eigene ETIAS-System, das ab April 2027 in Kraft tritt und für britische Besucher nach Österreich gilt. Versicherer für Geschäftsreisen verzeichnen bereits vermehrt Schadensmeldungen wegen verpasster Termine und Umbuchungskosten, wenn ETAs fehlerhaft eingereicht wurden oder kurzfristige Personalwechsel ohne rechtzeitige Genehmigung erfolgten.
Experten empfehlen Mobility-Teams, ein internes ETA-Register anzulegen, ähnlich den ESTA-Datenbanken, die viele Unternehmen für die USA bereits führen, und automatische Erinnerungen einzurichten, wenn eine Genehmigung oder ein Reisepass innerhalb von sechs Monaten abläuft. Kurzfristig sollten österreichische Reisende mehr Zeit an den Flughäfen einplanen: Selbstbedienungs-Check-in-Automaten vieler Airlines drucken Gepäckanhänger erst aus, wenn die ETA bestätigt ist, und manuelle Kontrollen dauern länger, da Dokumente sorgfältig geprüft werden.
Die britische Regierung betont jedoch, dass die vollständig digitale Grenzkontrolle langfristig für reibungslosere Einreisen sorgen wird, indem Hintergrundprüfungen von der physischen Grenze verlagert werden und Grenzbeamte sich so auf risikoreiche Fälle konzentrieren können.
Fluggesellschaften, Fährbetreiber und Eurostar sind nun gesetzlich verpflichtet, den ETA-Status jedes Passagiers beim Check-in zu überprüfen; wer Passagiere ohne digitale Genehmigung an Bord lässt, riskiert Bußgelder und die Kosten für die Rückführung. Austrian Airlines hat sein Abflugkontrollsystem bereits so aktualisiert, dass Bordkarten erst ausgegeben werden, wenn die ETA bestätigt ist. Bodenabfertiger an den Flughäfen Wien, Salzburg und Innsbruck wurden angewiesen, Reisende ohne gültige ETA „mit nur dem Reisepass“ abzuweisen.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die neue Regelung einen zusätzlichen, verbindlichen Schritt bei kurzfristigen Dienstreisen. Vielreisende können zumindest teilweise aufatmen: Die ETA gilt für mehrere Einreisen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren oder bis zum Ablauf des Reisepasses. Unternehmen müssen jedoch die Bearbeitungszeit für die ETA in ihre Reisegenehmigungen einplanen und doppelte österreichisch-britische Staatsbürger daran erinnern, einen gültigen britischen Reisepass oder eine Berechtigungsbescheinigung mitzuführen.
Immigrationsberater sehen den Umstieg im Februar auch als Generalprobe für das EU-eigene ETIAS-System, das ab April 2027 in Kraft tritt und für britische Besucher nach Österreich gilt. Versicherer für Geschäftsreisen verzeichnen bereits vermehrt Schadensmeldungen wegen verpasster Termine und Umbuchungskosten, wenn ETAs fehlerhaft eingereicht wurden oder kurzfristige Personalwechsel ohne rechtzeitige Genehmigung erfolgten.
Experten empfehlen Mobility-Teams, ein internes ETA-Register anzulegen, ähnlich den ESTA-Datenbanken, die viele Unternehmen für die USA bereits führen, und automatische Erinnerungen einzurichten, wenn eine Genehmigung oder ein Reisepass innerhalb von sechs Monaten abläuft. Kurzfristig sollten österreichische Reisende mehr Zeit an den Flughäfen einplanen: Selbstbedienungs-Check-in-Automaten vieler Airlines drucken Gepäckanhänger erst aus, wenn die ETA bestätigt ist, und manuelle Kontrollen dauern länger, da Dokumente sorgfältig geprüft werden.
Die britische Regierung betont jedoch, dass die vollständig digitale Grenzkontrolle langfristig für reibungslosere Einreisen sorgen wird, indem Hintergrundprüfungen von der physischen Grenze verlagert werden und Grenzbeamte sich so auf risikoreiche Fälle konzentrieren können.
Quelle: UK Government press release
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