
Am 28. Februar 2026 bekräftigte Australiens Außenministerin Penny Wong in Apia, dass die pazifischen Länder selbst bestimmen, wie viele ihrer Bürger jährlich Zugang zum neuen Pacific Engagement Visa (PEV) erhalten. „Wenn Sie die Plätze verdoppeln wollen, prüfen wir das; wenn Sie keine wollen, ist das auch in Ordnung“, sagte Wong gegenüber den samoanischen Medien und unterstrich damit Canberras Versprechen, dass Arbeitsmobilitätsprogramme „pazifikgeführt“ bleiben.
Diese Zusicherung kommt vor dem Hintergrund gemischter Gefühle in der Region bezüglich des Arbeitskräftemangels. Samoa hatte die erste PEV-Auslosung im vergangenen Jahr ausgelassen, nahm aber nach Konsultationen in der Gemeinschaft an der zweiten Runde teil. Im Rahmen des Programms werden jährlich bis zu 3.000 Daueraufenthaltsvisa an pazifische Inselstaaten und Timor-Leste vergeben, die per Zufallsauslosung ausgewählt werden und an vorab vereinbarte Arbeitsplätze in Australien gebunden sind.
Für australische Arbeitgeber – insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Altenpflege und Bauwesen – ist diese Klarstellung von großer Bedeutung. Personalverantwortliche, die für das Geschäftsjahr 2026-27 planen, haben nun eine bessere Vorstellung von der möglichen Anzahl an Arbeitskräften.
Wong machte jedoch auch deutlich, dass Australien keine PEV-Plätze für Nicht-Pazifik-Staaten öffnen wird: „Der Pazifik ist Familie.“ Diese Aussage räumt Gerüchte über eine mögliche Ausweitung auf indonesische Arbeitskräfte nach den Gesprächen zur umfassenden strategischen Partnerschaft im letzten Jahr aus.
Die Ministerin verband die Mobilität zudem mit der regionalen Sicherheit und kündigte zwei neue Absichtserklärungen zur Polizeizusammenarbeit und maritimen Kooperation an, die den Drogenhandel im Pazifik bekämpfen sollen. Beobachter weisen darauf hin, dass sichere und legale Migrationswege wie das PEV dazu beitragen sollen, das Risiko von Menschenschmuggel zu verringern und gleichzeitig Rücküberweisungen an die Inselgemeinschaften zu ermöglichen.
Praktisch haben samoanische Bewerber bis zum 30. April 2026 Zeit, sich online für die nächste Auslosung zu registrieren; erfolgreiche Bewerber müssen weiterhin Gesundheits-, Charakter- und Englischanforderungen erfüllen. Personalabteilungen, die an der Einstellung von PEV-Arbeitern interessiert sind, sollten mit den zugelassenen Arbeitgebern im Rahmen des Pacific Australia Labour Mobility (PALM)-Programms zusammenarbeiten, da die Vermittlungsstrukturen denen von PALM entsprechen werden. Anbieter von Arbeitskräften gehen davon aus, dass die Nachfrage das Angebot übersteigen wird, weshalb eine frühzeitige Personalplanung unerlässlich ist.
Diese Zusicherung kommt vor dem Hintergrund gemischter Gefühle in der Region bezüglich des Arbeitskräftemangels. Samoa hatte die erste PEV-Auslosung im vergangenen Jahr ausgelassen, nahm aber nach Konsultationen in der Gemeinschaft an der zweiten Runde teil. Im Rahmen des Programms werden jährlich bis zu 3.000 Daueraufenthaltsvisa an pazifische Inselstaaten und Timor-Leste vergeben, die per Zufallsauslosung ausgewählt werden und an vorab vereinbarte Arbeitsplätze in Australien gebunden sind.
Für australische Arbeitgeber – insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Altenpflege und Bauwesen – ist diese Klarstellung von großer Bedeutung. Personalverantwortliche, die für das Geschäftsjahr 2026-27 planen, haben nun eine bessere Vorstellung von der möglichen Anzahl an Arbeitskräften.
Wong machte jedoch auch deutlich, dass Australien keine PEV-Plätze für Nicht-Pazifik-Staaten öffnen wird: „Der Pazifik ist Familie.“ Diese Aussage räumt Gerüchte über eine mögliche Ausweitung auf indonesische Arbeitskräfte nach den Gesprächen zur umfassenden strategischen Partnerschaft im letzten Jahr aus.
Die Ministerin verband die Mobilität zudem mit der regionalen Sicherheit und kündigte zwei neue Absichtserklärungen zur Polizeizusammenarbeit und maritimen Kooperation an, die den Drogenhandel im Pazifik bekämpfen sollen. Beobachter weisen darauf hin, dass sichere und legale Migrationswege wie das PEV dazu beitragen sollen, das Risiko von Menschenschmuggel zu verringern und gleichzeitig Rücküberweisungen an die Inselgemeinschaften zu ermöglichen.
Praktisch haben samoanische Bewerber bis zum 30. April 2026 Zeit, sich online für die nächste Auslosung zu registrieren; erfolgreiche Bewerber müssen weiterhin Gesundheits-, Charakter- und Englischanforderungen erfüllen. Personalabteilungen, die an der Einstellung von PEV-Arbeitern interessiert sind, sollten mit den zugelassenen Arbeitgebern im Rahmen des Pacific Australia Labour Mobility (PALM)-Programms zusammenarbeiten, da die Vermittlungsstrukturen denen von PALM entsprechen werden. Anbieter von Arbeitskräften gehen davon aus, dass die Nachfrage das Angebot übersteigen wird, weshalb eine frühzeitige Personalplanung unerlässlich ist.
Quelle: Samoa Observer
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