China verlängert visumfreies Einreisen für Spanier – verschärft jedoch die 30-Tage-Aufenthaltsgrenze
Spanische Flughäfen erhöhen Passagiergebühren um 6,44 % zum Start des neuen Tarifzyklus von Aena
Spanien überschreitet die Marke von 10 Millionen im Ausland geborenen Einwohnern – Mobilitätsgetriebenes Wachstum und wachsende Herausforderungen im Fokus
Neueste Nachrichten
Das Parlament der Balearen bereitet sich auf eine Konfrontation über Spaniens großangelegten Legalisierungsplan vor
Die Abgeordneten der Balearen werden diese Woche über einen Antrag der PP abstimmen, der sich gegen das außergewöhnliche Migrationsregulierungsprogramm Spaniens richtet. Die Ankündigung vom 1. März bereitet den Boden für einen regionalen Konflikt, der bis zu 11.000 undokumentierte Arbeitskräfte auf den tourismusabhängigen Inseln betreffen könnte.
Ehemaliger Innenminister bezeichnet geplante Migrantenamnestie als „waghalsiges Experiment“
Der ehemalige Innenminister Jaime Mayor Oreja kritisierte am 1. März die geplante groß angelegte Migranten-Regularisierung in Spanien scharf. Er warnte, dass dies zu sozial segregierten Zonen führen könnte, sofern sie nicht an konkrete Arbeitsplatzangebote gekoppelt ist. Seine Kritik könnte die Oppositionsanträge stärken, die künftige Beschäftigungsregeln für ausländische Arbeitskräfte verschärfen wollen.
Spaniens „Außerordentliche Legalisierung“ rückt näher, während die Zivilgesellschaft die menschlichen Auswirkungen prüft
Die Sendung „El Ágora“ von Castilla-La Mancha Media widmete ihre Ausgabe am 28. Februar der bevorstehenden Massenregulierung undokumentierter Migranten in Spanien. Dabei wurden die Verfahren, Personalengpässe und wirtschaftlichen Auswirkungen beleuchtet. Die einjährigen Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse, die potenziell bis zu 500.000 Menschen betreffen, könnten den Arbeitskräftemangel lindern, bergen jedoch die Gefahr, die Ausländerbehörden zu überlasten, sofern kein zusätzliches Personal eingestellt wird. Arbeitgeber werden aufgefordert, jetzt Stellenangebote vorzubereiten, damit die Beschäftigten ihre Genehmigungen nach dem ersten Jahr verlängern können.
Hafen von Barcelona schreibt neue Terminal aus und vergibt Auftrag im Wert von 4 Mio. € für den Einsatz von EES/ETIAS-Grenztechnologie
Die Hafenbehörde von Barcelona hat eine Ausschreibung für ein neues Mehrzweckterminal veröffentlicht und, noch wichtiger für die globale Mobilität, einen Auftrag im Wert von 4 Millionen Euro vergeben, um das Entry/Exit-System (EES) und die ETIAS-Hardware an den Kreuzfahrt- und Fährterminals zu installieren. Automatisierte Kioske, elektronische Tore und Kontrollräume ermöglichen die biometrische Erfassung von Nicht-EU-Passagieren und verkürzen die Abfertigungszeiten erheblich – rechtzeitig vor der EU-Frist für das EES im April 2026.
Spanische Fluggesellschaften setzen Flüge nach Tel Aviv aus, da der Luftraum im Nahen Osten nach Angriffen auf Iran gesperrt wird
Nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran schlossen Israel und benachbarte Staaten am 28. Februar ihren Luftraum. Daraufhin setzten Iberia, Iberia Express und Air Europa Flüge nach Tel Aviv aus und strichen oder leiteten Verbindungen über Doha um. Am Flughafen Madrid-Barajas kam es zu sieben sofortigen Flugausfällen und Hunderten gestrandeten Passagieren, was die Dringlichkeit robuster Notfallpläne für Geschäftsreisen unterstreicht.
Opposition kritisiert „untragbare“ Passagierschlangen am Flughafen Málaga-Costa del Sol
Am Día de Andalucía bezeichnete die Partido Popular in Málaga die Warteschlangen bei der Grenzkontrolle am Flughafen Málaga-Costa del Sol als „Zusammenbruch“ und machte Madrid dafür verantwortlich, nicht genügend Beamte für das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU eingestellt zu haben. Wirtschafts- und Tourismusverbände warnen, dass anhaltende Verzögerungen zu Flugumleitungen führen und den Ruf der Region als Zentrum für Tagungen und Incentives schädigen könnten.
Kantabrische Stadt diskutiert neues Schutzhaus für unbegleitete minderjährige Migranten
In Castro Urdiales kündigten NGOs und Anwohner für den 1. März eine Kundgebung zur Unterstützung eines neuen Schutzheims für unbegleitete minderjährige Migranten an. Damit setzen sie sich gegen eine parallel laufende Protestaktion durch, die ein lokales Referendum fordert. Die Spannungen verdeutlichen, wie nationale Einwanderungspolitiken bis in die Kommunalpolitik hineinwirken und die Akzeptanz ausländischer Arbeitskräfte und ihrer Familien in der Gemeinschaft beeinflussen können.