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Opposition kritisiert „untragbare“ Passagierschlangen am Flughafen Málaga-Costa del Sol

März 1, 2026
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Opposition kritisiert „untragbare“ Passagierschlangen am Flughafen Málaga-Costa del Sol
Am Tag Andalusiens, dem 28. Februar, nutzte die Oppositionspartei Partido Popular die mediale Aufmerksamkeit des Festtags, um den sogenannten „Zusammenbruch“ der EU-Grenzkontrollen am Flughafen Málaga-Costa del Sol, dem viertgrößten internationalen Flughafen Spaniens, anzuprangern. Der Provinzkoordinator Cristóbal Ortega erklärte gegenüber Journalisten, dass Nicht-EU-Passagiere routinemäßig mehrere Stunden warten müssten, um die neuen biometrischen Kontrollen des Ein- und Ausreisesystems (EES) zu passieren. Er warf Innenminister Fernando Grande-Marlaska und Verkehrsminister Óscar Puente vor, die zugesagten zusätzlichen 200 Nationalpolizisten für die Umsetzung des EES nicht bereitgestellt zu haben. Auch Akteure am Flughafen unterstützen die Kritik. Hoteliers im Verband der Costa del Sol berichten von Drohungen von Reiseveranstaltern, Charterflüge bei anhaltenden Warteschlangen in der Oster-Hauptsaison nach Faro oder Gibraltar umzuleiten. Die Billigfluggesellschaft Vueling meldet, dass verspätete Passagiere bereits fünf Abendflüge verzögert haben, was im Februar allein Übernachtungskosten für die Crew in Höhe von 42.000 Euro verursachte. Das Innenministerium entgegnet, dass Málaga im Jahr 2025 12,6 Millionen Drittstaatsangehörige abgefertigt habe – ein Anstieg von 21 % gegenüber dem Vorjahr – und dass die schrittweise biometrische Registrierung in den ersten Monaten des Programms „unvermeidlich langsamer“ sei. Dennoch bestehen die Polizeigewerkschaften darauf, dass ohne mobile Erfassungsstationen und Überstundenfreigaben vor dem Sommer Málaga zum Sinnbild für die Dysfunktion des EES werden könnte. Für Teams im Bereich globale Mobilität lautet die praktische Empfehlung: Reisende aus Nicht-Schengen-Staaten (einschließlich britischer Staatsbürger) sollten mindestens zwei zusätzliche Stunden einplanen, Ankunftskarten möglichst vorab ausfüllen und ihre Reisepläne flexibel halten, bis sich die Personalsituation stabilisiert. Unternehmen mit häufigen Vielfliegern könnten zudem eine Umleitung über Sevilla oder Madrid in Betracht ziehen, wo die EES-Staus derzeit kürzer sind.
Quelle: Europa Press

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