
Das Reisemagazin Schengen-90 berichtete am 2. März 2026, dass das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) alle Visa-Dienste an seiner Botschaft in Teheran mit Wirkung zum 1. März ausgesetzt hat und die Reisehinweise für den Iran auf „Reiseverbot“ hochgestuft wurden. Dieser Schritt folgt auf eine drastische Verschlechterung der regionalen Sicherheit, gekennzeichnet durch weitreichende Telekommunikationsausfälle und Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Die Aussetzung betrifft sowohl Kurzzeit-Schengenvisa (Typ C) als auch nationale Langzeitvisa und betrifft iranische Geschäftsreisende, Studierende an Schweizer Universitäten sowie Antragsteller für Familienzusammenführungen. Das EDA warnt, dass konsularische Unterstützung für in Iran verbliebene Schweizer Bürger „stark eingeschränkt“ sein wird, und empfiehlt eine sofortige Ausreise, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind. Schweizer Multinationale mit Niederlassungen im Iran – insbesondere in den Bereichen Pharma, Maschinenbau und Rohstoffhandel – raten ihren Mitarbeitenden, vorerst nach Dubai oder Istanbul umzuziehen. Mobilitätsanbieter melden einen starken Anstieg der Nachfrage nach Visa-Terminen für Drittstaaten, insbesondere in Ankara und Abu Dhabi, da Antragsteller alternative Wege suchen. Unternehmen sollten ihre Entsendelisten überprüfen, Evakuierungspläne bestätigen, sicherstellen, dass wichtige lokale Mitarbeitende remote arbeiten können, und die Steuerangleichungsunterlagen für zwangsumgesiedelte Mitarbeitende aktualisieren. Die EDA-Notfall-Hotline (+41 800 247 365) ist rund um die Uhr erreichbar, warnt jedoch, dass die Unterstützung vor Ort minimal sein wird, falls der kommerzielle Flugverkehr vollständig eingestellt wird.
Quelle: Schengen Travel News
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