
Der Rat der Europäischen Union hat am 2. März 2026 eine Sitzung der Visa-Arbeitsgruppe (Gemischter Ausschuss) für den folgenden Tag einberufen, um die neue Mitteilung der Europäischen Kommission zur „EU-Visapolitik-Strategie“ zu erörtern. Frankreich, das einen der rotierenden Vizevorsitze innehat, wird voraussichtlich Vorschläge unterstützen, die eine Digitalisierung des Schengen-Aufklebers bis 2028 sowie die Ausweitung von Erleichterungsabkommen für Kurzzeitvisa mit strategischen Partnern wie Indien und Saudi-Arabien vorsehen.
Laut vorläufiger Tagesordnung werden die Delegierten zudem die mögliche Aktivierung des Visasuspendierungsmechanismus gegen Georgien prüfen und ein Update zu den EU-US-Verhandlungen über den gegenseitigen Austausch von Sicherheitskontrolldaten an den Grenzen erhalten. Französische Vertreter erklärten in Brüssel, Paris wolle, dass etwaige Suspendierungsentscheidungen „evidenzbasiert und verhältnismäßig“ getroffen werden, um die grenzüberschreitenden Lieferketten im Kaukasus, in denen französische Energieunternehmen tätig sind, nicht zu gefährden.
Wirtschaftsverbände in Frankreich begrüßten die neue Dynamik. Der Arbeitgeberverband MEDEF argumentiert, dass digitale Schengen-Visa die Bearbeitungszeiten um 30 % verkürzen und die Mobilität von Fachkräften erleichtern könnten, insbesondere im Vorfeld der Rugby-Weltmeisterschaft 2027, die in Frankreich stattfindet. Reise-Risikoberater warnen jedoch, dass Debatten über Datenschutz und den Informationsaustausch mit Drittstaaten den Zeitplan verzögern könnten.
Unternehmen mit EU-weit entsandten Mitarbeitenden sollten die Ergebnisse der Sitzung am 3. März genau verfolgen und sich auf eine öffentliche Konsultation im Sommer vorbereiten. Das Kommissionspapier deutet darauf hin, dass die Mitgliedstaaten – einschließlich Frankreich – ihre IT-Systeme grundlegend überarbeiten und Konsularpersonal neu schulen müssen, was anfangs zu längeren Wartezeiten bei Terminen führen könnte, bevor Effizienzgewinne spürbar werden.
Laut vorläufiger Tagesordnung werden die Delegierten zudem die mögliche Aktivierung des Visasuspendierungsmechanismus gegen Georgien prüfen und ein Update zu den EU-US-Verhandlungen über den gegenseitigen Austausch von Sicherheitskontrolldaten an den Grenzen erhalten. Französische Vertreter erklärten in Brüssel, Paris wolle, dass etwaige Suspendierungsentscheidungen „evidenzbasiert und verhältnismäßig“ getroffen werden, um die grenzüberschreitenden Lieferketten im Kaukasus, in denen französische Energieunternehmen tätig sind, nicht zu gefährden.
Wirtschaftsverbände in Frankreich begrüßten die neue Dynamik. Der Arbeitgeberverband MEDEF argumentiert, dass digitale Schengen-Visa die Bearbeitungszeiten um 30 % verkürzen und die Mobilität von Fachkräften erleichtern könnten, insbesondere im Vorfeld der Rugby-Weltmeisterschaft 2027, die in Frankreich stattfindet. Reise-Risikoberater warnen jedoch, dass Debatten über Datenschutz und den Informationsaustausch mit Drittstaaten den Zeitplan verzögern könnten.
Unternehmen mit EU-weit entsandten Mitarbeitenden sollten die Ergebnisse der Sitzung am 3. März genau verfolgen und sich auf eine öffentliche Konsultation im Sommer vorbereiten. Das Kommissionspapier deutet darauf hin, dass die Mitgliedstaaten – einschließlich Frankreich – ihre IT-Systeme grundlegend überarbeiten und Konsularpersonal neu schulen müssen, was anfangs zu längeren Wartezeiten bei Terminen führen könnte, bevor Effizienzgewinne spürbar werden.