
Das britische Innenministerium bestätigte am 26. Februar 2026, dass alle erfolgreichen Antragsteller eines UK-Visums künftig einen vollständig digitalen Aufenthaltsstatus anstelle eines Papieraufklebers erhalten. Dieser Schritt vollendet den mehrjährigen Übergang Großbritanniens zu einem eVisa-System und gilt sowohl für visumpflichtige Staatsangehörige als auch für Kurzzeitbesucher, die eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) benötigen. Das marokkanische Medienportal Hespress, das die Meldung zuerst veröffentlichte, berichtet, dass Interessenvertretungen die EU – insbesondere wichtige Schengen-Staaten wie Frankreich – drängen, ähnliche Systeme schneller einzuführen, um Grenzkontrollen zu vereinfachen und Verwaltungskosten zu senken.
Im neuen System prüfen Fluggesellschaften die Reiseerlaubnis über eine Online-Schnittstelle, die mit dem Reisepass des Passagiers verknüpft ist; Reisende zeigen bei der Ankunft einfach denselben Reisepass an den automatischen Grenzkontrollstellen vor. Britische Behörden geben an, dass bereits über 10 Millionen Menschen eVisas nutzen und die Umstellung den Betrug durch verlorene oder gestohlene Passaufkleber deutlich reduzieren wird. Fluggesellschaften wie Air France und easyJet haben begonnen, ihre Abflugkontrollsoftware zu aktualisieren, um Daten aus der britischen „Permission to Travel“ (PTT)-API abzurufen.
Für französische Unternehmen bedeutet die Umstellung, dass Personalabteilungen mobile Mitarbeiter frühzeitig für die UK-ETA registrieren müssen – insbesondere Personen mit mehreren Pässen –, um kurzfristige Boarding-Verweigerungen zu vermeiden. Reise-Management-Firmen empfehlen, die Mitarbeiterdatenbanken zu aktualisieren, damit die Passnummern in Buchungssystemen mit denen im UKVI-Portal übereinstimmen.
Die Entscheidung gibt auch den umfassenderen europäischen Plänen neuen Schwung: Das EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) soll im April 2026 die Passstempel durch biometrische Daten ersetzen, und Frankreich plant, noch in diesem Jahr eigene digitale Aufenthaltstitel („titre de séjour dématérialisé“) auszugeben. Pendler über den Ärmelkanal, Eurostar-Fahrgäste und französische Flughäfen mit gemeinsamen Grenzkontrollen (Paris-CDG, Lille, Calais) werden daher geraten, die parallelen UK-EU-Verhandlungen zu Datenübertragungsprotokollen aufmerksam zu verfolgen, um Doppelkontrollen an der Grenze zu vermeiden.
Im neuen System prüfen Fluggesellschaften die Reiseerlaubnis über eine Online-Schnittstelle, die mit dem Reisepass des Passagiers verknüpft ist; Reisende zeigen bei der Ankunft einfach denselben Reisepass an den automatischen Grenzkontrollstellen vor. Britische Behörden geben an, dass bereits über 10 Millionen Menschen eVisas nutzen und die Umstellung den Betrug durch verlorene oder gestohlene Passaufkleber deutlich reduzieren wird. Fluggesellschaften wie Air France und easyJet haben begonnen, ihre Abflugkontrollsoftware zu aktualisieren, um Daten aus der britischen „Permission to Travel“ (PTT)-API abzurufen.
Für französische Unternehmen bedeutet die Umstellung, dass Personalabteilungen mobile Mitarbeiter frühzeitig für die UK-ETA registrieren müssen – insbesondere Personen mit mehreren Pässen –, um kurzfristige Boarding-Verweigerungen zu vermeiden. Reise-Management-Firmen empfehlen, die Mitarbeiterdatenbanken zu aktualisieren, damit die Passnummern in Buchungssystemen mit denen im UKVI-Portal übereinstimmen.
Die Entscheidung gibt auch den umfassenderen europäischen Plänen neuen Schwung: Das EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) soll im April 2026 die Passstempel durch biometrische Daten ersetzen, und Frankreich plant, noch in diesem Jahr eigene digitale Aufenthaltstitel („titre de séjour dématérialisé“) auszugeben. Pendler über den Ärmelkanal, Eurostar-Fahrgäste und französische Flughäfen mit gemeinsamen Grenzkontrollen (Paris-CDG, Lille, Calais) werden daher geraten, die parallelen UK-EU-Verhandlungen zu Datenübertragungsprotokollen aufmerksam zu verfolgen, um Doppelkontrollen an der Grenze zu vermeiden.
Quelle: Hespress EN