
Die Provinzregierung von Bozen und ihr österreichisches Pendant haben am 2. März 2026 die Konzession für den Passo del Rombo (Timmelsjoch) um zehn Jahre verlängert. Die grenzüberschreitende Hochgebirgsstraße verbindet das italienische Passeiertal mit dem österreichischen Ötztal und ist für den Sommer-Tourismus, Radrennen und handwerkliche Exporteure in Südtirol von großer Bedeutung.
Im Rahmen der erneuerten Vereinbarung bleiben die 17-Euro-Autogebühr sowie die gestaffelten Tarife für Motorräder und Busse unverändert, während etwa die Hälfte der rund eine Million Euro Jahreserlöse für die Instandhaltung auf der italienischen Seite vorgesehen ist. Zudem wird ein elektronischer Pass eingeführt, der mit der österreichischen „Digitalen Vignette“ kompatibel ist und es Reiseveranstaltern ermöglicht, Pässe in größeren Mengen zu erwerben, um Wartezeiten an der Mautstation am Gipfel zu verkürzen.
Mobilitätsvorteile: Zwischen Juni und Oktober nutzen rund 250.000 Fahrzeuge die Strecke, davon 40 Prozent Motorräder. Mit der gesicherten Verlängerung können die Regionalplaner ein 12-Millionen-Euro-Sicherheitsupgrade umsetzen, das Haarnadelkurven verbreitert und Lawinenschutzgalerien hinzufügt, um Schließungstage durch späten Frühjahrsschnee zu reduzieren.
Wirtschaftliche Bedeutung: Handgefertigte Möbelhersteller aus Meran und Apfelexporteure aus dem Etschtal sind auf den Pass angewiesen, um ohne Engpässe am Brenner zentraleuropäische Märkte zu erreichen. Reiseveranstalter, die „Große Alpenstraße“-Pakete anbieten, begrüßen die Planungssicherheit bis 2036, da Kunden bis zu 18 Monate im Voraus buchen.
Umweltschutz: Im Gegenzug für die Verlängerung verpflichten sich die Behörden, das jährliche Fahrzeugwachstum auf ein Prozent zu begrenzen und ab 2027 den grenzüberschreitenden Busverkehr mit wasserstoffbetriebenen Bussen auszubauen – im Einklang mit den EU-Zielen zur Dekarbonisierung des Alpenverkehrs.
Im Rahmen der erneuerten Vereinbarung bleiben die 17-Euro-Autogebühr sowie die gestaffelten Tarife für Motorräder und Busse unverändert, während etwa die Hälfte der rund eine Million Euro Jahreserlöse für die Instandhaltung auf der italienischen Seite vorgesehen ist. Zudem wird ein elektronischer Pass eingeführt, der mit der österreichischen „Digitalen Vignette“ kompatibel ist und es Reiseveranstaltern ermöglicht, Pässe in größeren Mengen zu erwerben, um Wartezeiten an der Mautstation am Gipfel zu verkürzen.
Mobilitätsvorteile: Zwischen Juni und Oktober nutzen rund 250.000 Fahrzeuge die Strecke, davon 40 Prozent Motorräder. Mit der gesicherten Verlängerung können die Regionalplaner ein 12-Millionen-Euro-Sicherheitsupgrade umsetzen, das Haarnadelkurven verbreitert und Lawinenschutzgalerien hinzufügt, um Schließungstage durch späten Frühjahrsschnee zu reduzieren.
Wirtschaftliche Bedeutung: Handgefertigte Möbelhersteller aus Meran und Apfelexporteure aus dem Etschtal sind auf den Pass angewiesen, um ohne Engpässe am Brenner zentraleuropäische Märkte zu erreichen. Reiseveranstalter, die „Große Alpenstraße“-Pakete anbieten, begrüßen die Planungssicherheit bis 2036, da Kunden bis zu 18 Monate im Voraus buchen.
Umweltschutz: Im Gegenzug für die Verlängerung verpflichten sich die Behörden, das jährliche Fahrzeugwachstum auf ein Prozent zu begrenzen und ab 2027 den grenzüberschreitenden Busverkehr mit wasserstoffbetriebenen Bussen auszubauen – im Einklang mit den EU-Zielen zur Dekarbonisierung des Alpenverkehrs.
Quelle: Ansa (Bolzano bureau)
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