
Das Innenministerium aktualisierte am 3. März 2026 seinen Datensatz „Migranten, die in kleinen Booten den Ärmelkanal überqueren – letzte sieben Tage“. Obwohl die Zahlen je nach Wetterlage schwanken, betonten die Behörden, dass die Nutzung von Hotels für Asylsuchende auf den niedrigsten Stand seit 18 Monaten gesunken ist. Dies führen sie auf die vollständige Einführung der elektronischen Reisegenehmigung (ETA) und schnellere Rückführungen im Rahmen des UK-Frankreich-„One-in, One-out“-Abkommens zurück. Die veröffentlichte Tabelle weist für die Woche bis zum 2. März 512 registrierte Überfahrten aus, nach 734 in der Vorwoche und 1.020 im gleichen Zeitraum 2025. Quellen der Grenzschutzbehörde berichteten der Fachpresse, dass vermehrte ETA-Ablehnungen vor der Grenze sowie verstärkte französische Patrouillen, die teilweise durch Überschüsse aus britischen Visagebühren finanziert werden, zur Verringerung beitragen. Geschäftsreisen sind bislang nicht direkt betroffen, doch Unternehmen mit kurzfristigen Mitarbeitereinsätzen berichten von längeren Nachkontrollen in Dover und am Eurotunnel, da Beamte Ressourcen umverteilen. Migrationsberater erinnern Arbeitgeber daran, dass Mitarbeiter, die mit einer ETA einreisen und dann eine Arbeit aufnehmen, gegen die Bedingungen verstoßen und unter der seit Januar geltenden „One-Strike“-Regelung mit einer Ablehnung zukünftiger Genehmigungen rechnen müssen. Die Zahlen werden in die politische Debatte zum Frühjahrs-Immigrationsgesetz einfließen, wobei Minister betonen, dass die digitale Grenzkontrolle beginnt, „die Dynamik bei irregulären Einreisen zu verändern“.
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