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Fachkräfte alarmiert: Regierung erwägt Verdopplung der Aufenthaltsdauer für britische Niederlassungserlaubnis

März 4, 2026
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Fachkräfte alarmiert: Regierung erwägt Verdopplung der Aufenthaltsdauer für britische Niederlassungserlaubnis
Berichte vom 3. März 2026 deuten darauf hin, dass Minister aktiv darüber beraten, die Mindestaufenthaltsdauer für die unbefristete Niederlassungserlaubnis (Indefinite Leave to Remain, ILR) im Rahmen der Skilled Worker Route von derzeit fünf auf zehn Jahre zu erhöhen. Ein durchgesickertes Optionspapier des Innenministeriums, das durch Briefings an den Guardian bestätigt wurde, argumentiert, dass eine Verlängerung der Wartezeit als weiterer „Bremsklotz für die dauerhafte Migration“ nach den jüngsten Anhebungen der Gehaltsschwellen dienen würde. Für die rund 350.000 Inhaber eines Skilled Worker Visums im Vereinigten Königreich – viele davon stehen kurz vor Erreichen der Fünf-Jahres-Marke – sorgt der Vorschlag für große Unsicherheit. Die Migrantenorganisation Skilled Migrants Alliance kündigte gegenüber Journalisten an, eine gerichtliche Überprüfung vorzubereiten, falls die Änderung rückwirkend angewandt wird. Fallbeispiele, die die Zeitung hervorhebt, umfassen die leitende Pflegekraft Kushani Suraweera, die berichtet, dass die Ungewissheit sie bereits dazu gezwungen habe, eine Reise nach Sri Lanka wegen eines Trauerfalls in der Familie abzusagen, da eine Ausreise während des Antragsprozesses ihren Aufenthaltsstatus gefährden könnte. Auch Wirtschaftsverbände üben Druck aus: techUK warnte, dass eine Verlängerung des Weges zur Niederlassung die Wettbewerbsfähigkeit des Vereinigten Königreichs im globalen Talentwettbewerb, insbesondere in den Bereichen KI und Quantencomputing, untergraben würde, wo Arbeitgeber auf langfristige Bindung angewiesen sind. Modellrechnungen des CIPD legen nahe, dass bei sofortiger Anwendung der Zehn-Jahres-Regel bis zu 40 Prozent der derzeit gesponserten Fachkräfte das Land verlassen würden, anstatt ihren temporären Status zweimal zu verlängern, was die Arbeitskräftelücken in Gesundheitswesen, Sozialpflege und Digitalbranche verschärfen würde. Beamte betonen, dass „noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde“ und jede Änderung einer gesetzlichen Anhörung unterliegen würde, weisen jedoch darauf hin, dass ähnliche Reformen für Flüchtlinge bereits eingeführt wurden. Mobility-Teams sollten daher Szenarien für eine längere Sponsoring-Dauer, höhere Anwaltskosten und eine Zunahme von Anträgen auf Versetzungen zu britischen Niederlassungen multinationaler Unternehmen über die Global Business Mobility- oder Expansion Worker-Routen als Alternativen einplanen.
Quelle: The Guardian

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