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Britische Doppelstaatsbürger gewarnt: Kein ETA, kein Einlass ohne gültigen britischen Reisepass

Feb. 28, 2026
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Britische Doppelstaatsbürger gewarnt: Kein ETA, kein Einlass ohne gültigen britischen Reisepass
Mit der Einführung des elektronischen Reisegenehmigungssystems (ETA) ist eine unerwartete Gruppe ins Visier geraten: britische Staatsbürger, die mit einem zweiten Pass reisen. Ein ausführliches Branchenbriefing vom 27. Februar zeigt, dass britischen Staatsangehörigen gemäß den langjährigen Bestimmungen des Immigration Act 1971 keine ETA oder andere Reisegenehmigungen erteilt werden dürfen. Seit dem 25. Februar lehnen die neuen Vorab-Kontrollen der Fluggesellschaften automatisch Doppelstaatsangehörige ab, die versuchen, sich auf ihren Nicht-UK-Pass zu berufen – es sei denn, das Dokument enthält ein Certificate of Entitlement to the Right of Abode oder der Reisende kann einen aktuellen britischen Pass vorlegen.

Diese Änderung ist kein neues Gesetz, sondern die konsequente technologische Durchsetzung einer alten Regel. Fluggesellschaften, deren Systeme diese Woche aktualisiert wurden, berichten von zahlreichen Doppelstaatsangehörigen, die beim Check-in überrascht feststellen, dass ihre bisher übliche Praxis, etwa mit einem kanadischen oder französischen Pass und einer ETA zu reisen, nun nicht mehr möglich ist. Das Innenministerium wies Forderungen von Abgeordneten und der Kampagne the3million nach einer Übergangsfrist zurück und betonte, dass die Informationen seit Monaten auf GOV.UK verfügbar seien.

Gleichzeitig berichten Einwanderungsanwälte von mehreren Notfällen, bei denen Reisende wegen familiärer Dringlichkeit Flüge kurzfristig stornieren mussten. Die Beschaffung des alternativen Certificate of Entitlement kostet 589 Pfund und dauert derzeit bis zu acht Wochen – deutlich zu lang für viele dringende Reisen.

Britische Doppelstaatsbürger gewarnt: Kein ETA, kein Einlass ohne gültigen britischen Reisepass


In einer vorübergehenden Zugeständnis hat das Innenministerium den Fluggesellschaften mitgeteilt, dass sie „möglicherweise“ einen abgelaufenen britischen Pass (ausgestellt ab 1989) zusammen mit dem ausländischen Dokument akzeptieren können, sofern die biografischen Daten übereinstimmen. Die Entscheidung liegt jedoch im Ermessen der Airlines und hebt nicht die rechtliche Verpflichtung auf.

Für Unternehmen mit internationaler Mobilität lautet die klare Empfehlung: Überprüfen Sie umgehend Ihre britischen Mitarbeiter auf Doppelstaatsangehörigkeit. Mitarbeiter, die kurzfristig für Kunden oder familiäre Angelegenheiten reisen, sollten eine beschleunigte Erneuerung ihres britischen Passes priorisieren, auch wenn sie diesen selten nutzen, um nicht im Ausland gestrandet zu sein. Reisebestimmungen sollten nun einen gültigen britischen Pass als verpflichtenden Ausweis für alle britischen Staatsbürger bei der Rückkehr ins Vereinigte Königreich vorschreiben – ohne Ausnahmen.

Langfristig zeigt dieser Fall ein zentrales Risiko der Umstellung auf vollständig digitale Grenzkontrollen: Sobald die Durchsetzung aktiviert wird, können bisherige Gewohnheiten über Nacht zu erheblichen Problemen werden. Multinationale Arbeitgeber müssen versteckte Sonderfälle – Doppelstaatsbürgerschaften, carrierspezifische Routenregeln, Visa-Wechselzeiten – genau analysieren, bevor Technologie diese zu unüberwindbaren operativen Hindernissen macht.
Quelle: HJT Training – UK Immigration News Update

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