Österreich schließt sich Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Griechenland an, um das Offshore-"Return Hub"-Netzwerk zu beschleunigen
Flughafen Salzburg startet biometrische Ausreiseversuche, während das Schengen-Ein- und Ausreisesystem in die Endphase eintritt
Austrian Airlines verlängert Flugaussetzung nach Dubai, Tel Aviv und Teheran wegen eskalierender Iran-Krise
Neueste Nachrichten
Salzburg und Tirol drängen Wien zur Abschaffung der 12-Euro-Flugsteuer in Österreich
Die Landesregierungen in Salzburg und Tirol nutzten die ITB-Messe am 5. März, um die Abschaffung der österreichischen Flugsteuer von 12 bis 30 Euro zu fordern. Sie argumentieren, dass diese Steuer die Wettbewerbsfähigkeit der Regionalflughäfen beeinträchtigt. Wien hat den Vorschlag vorerst abgelehnt, doch Unternehmen beobachten die Entwicklung genau, da niedrigere Abgaben die Kosten für Geschäftsreisen senken würden.
Erster kommerzieller Flug aus Dubai landet in Salzburg nach Umleitung wegen Konflikt im Iran
Am 5. März landete ein Flugzeug von flydubai in Salzburg – der erste Golf-Flug seit den flugverkehrsbedingten Sperrungen des Luftraums aufgrund von Konflikten. Dies markiert eine vorsichtige Wiederaufnahme der Strecke Dubai–Salzburg. Für gestrandete Reisende und Tourismusunternehmen ist das eine willkommene Nachricht, doch Verbindungen nach Tel Aviv bleiben weiterhin ausgesetzt. Unternehmen sollten weiterhin mit Schwankungen bei den Nahost-Flugplänen rechnen.
Österreich verhängt beispiellose Reisewarnung der Stufe 4 für zehn Länder im Nahen Osten
Am 4. März 2026 erneuerte das österreichische Außenministerium eine Reisewarnung der Stufe 4 „Reisen nicht empfohlen“ für zehn Länder im Nahen Osten, nachdem regionale Konflikte den Luftraum größtenteils lahmgelegt hatten. Diese Maßnahme betrifft 18.000 Österreicher im Ausland, zwingt Austrian Airlines zur Aussetzung aller Flüge in den Nahen Osten und führt zu Versicherungsausschlüssen, Evakuierungsplänen sowie einem Stopp von Geschäftsreisen. Es ist die umfassendste Reisewarnung, die Österreich je herausgegeben hat, und hat unmittelbare Auswirkungen auf die Fürsorgepflicht von Unternehmen sowie die Einhaltung von Einwanderungsbestimmungen.
Erster von der Regierung gecharterter Evakuierungsflug bringt 151 Österreicher aus Golf-Drehkreuzen zurück
Ein von der Regierung gecharterter Flug landete am 4. März 2026 in Wien mit 151 Evakuierten aus dem Nahen Osten und leitete damit Österreichs großangelegte Rückholaktion nach der Reisewarnung der Stufe 4 ein. Weitere Flüge sind geplant, doch die Behörden raten den Bürgern, zunächst alle kommerziellen Möglichkeiten zu nutzen. Die Operation stellt Österreichs Krisenmanagement auf die Probe und zwingt Unternehmen, ihre Fürsorgepflicht und Einwanderungsfristen zu überprüfen.
Anmeldung für den World Border Security Congress 2026 in Wien eröffnet
Die Anmeldung für den World Border Security Congress, der vom 14. bis 16. April 2026 in Wien stattfindet, wurde am 4. März eröffnet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Einführung des EES, digitale Reisedokumente und der grenzüberschreitende Datenaustausch – Themen, die österreichische Flughäfen, Polizei und Mobilitätsteams in Unternehmen direkt betreffen. Die Frühbucherplätze sind begrenzt, und eine starke Teilnahme von Anbietern von Grenztechnologien wird erwartet.
EU veröffentlicht Nachbewertung des Fonds für Innere Sicherheit – Grenzen & Visa; Österreich wird aufgefordert, Erkenntnisse in die Einführung des EES einfließen zu lassen
Eine am 4. März 2026 den nationalen Parlamenten vorgelegte EU-Bewertung bescheinigt dem Fonds für Innere Sicherheit – Grenzen & Visa messbare Sicherheitsfortschritte und wichtige Grundlagen für das kommende Ein- und Ausreisesystem. Österreich, das 81 Millionen Euro erhielt, wird aufgefordert, die gewonnenen Erkenntnisse – insbesondere bei der vereinfachten Beschaffung und den Leistungsübersichten – bei der finalen Einführung des EES an Flughäfen und Landgrenzen umzusetzen.
myDPD Mobile-App erreicht eine Million Downloads und stärkt Österreichs Vorstoß für digitale grenzüberschreitende Paketmobilität
DPD Österreich gab am 4. März 2026 bekannt, dass seine myDPD-Paketverfolgungs-App die Marke von einer Million Downloads überschritten hat und als beste Paketdienst-App des Landes ausgezeichnet wurde. Dieser Meilenstein unterstreicht den raschen Wandel Österreichs hin zu digitaler, nutzerorientierter grenzüberschreitender Logistik und bietet Mobilitätsmanagern neue Werkzeuge, um den Versand für Expatriates zu optimieren.