Österreich aktualisiert Reisewarnung für den Nahen Osten und reduziert unterstützte Evakuierungen
Austrian Airlines plant zehn zusätzliche Flüge von Wien nach Bangkok – Lufthansa Group erweitert Langstrecken-Kapazitäten
Der Weltkongress für Grenzsicherheit eröffnet die Delegiertenregistrierung für Wien 2026
Neueste Nachrichten
Wachaubahn nach Barrierefreiheit-Ausbau mit integriertem „Frühlingsticket“ wieder in Betrieb
Die NÖVOG bestätigte am 10. März, dass die Wachaubahn ab dem 13. März mit dem neu errichteten, barrierefreien Bahnhof Aggsbach-Markt wieder in Betrieb geht. Ein vergünstigtes „Frühlingsticket“ kombiniert Bahn-, Bus- und Fährverbindungen in der Wachau, erweitert die multimodalen Reisemöglichkeiten für internationale Besucher und unterstützt Österreichs Ziele für umweltfreundliche Mobilität.
Lufthansa Cargo Newsticker: Wachstum des Wiener Hubs und Ausbau der Partnerschaft für nachhaltigen Flugkraftstoff
Lufthansa Cargo erweitert am 10. März sein SAF-Abkommen mit CEVA Logistics – inklusive Volumina, die über Wien abgewickelt werden – und deutet den Einsatz autonomer Fahrzeuge am österreichischen Drehkreuz bis 2027 an. Die Neuigkeiten stehen für stärkere grüne Frachtoptionen und künftige Effizienzsteigerungen für Exporteure, die auf Wiens Luftfrachtkorridore setzen.
Österreich gibt aktualisierte Reisewarnung der Stufe 4 heraus und organisiert weitere Evakuierungsflüge aus dem Nahen Osten
Das österreichische Außenministerium hat seine Reisewarnung der Stufe 4 „Reisen nicht empfohlen“ für zehn Länder im Nahen Osten verlängert. Es wurde bestätigt, dass fünf von der Regierung gecharterte Flüge sowie mehrere Buskonvois bereits über 800 Staatsbürger zurückgebracht haben, insgesamt wurden mehr als 1.300 Ausreisen unterstützt. Unternehmen sind verpflichtet, Evakuierungstage korrekt für Lohn- und Sozialversicherungszwecke zu erfassen. Reisende werden dazu aufgerufen, die wieder geöffneten kommerziellen Verbindungen zu nutzen und sich nach Verlassen der Region aus den Krisenlisten abzumelden. Die Warnung weist auf anhaltende Luftraum-Unsicherheiten hin und lässt weitere Flugplananpassungen bei Austrian Airlines erwarten.
EU-Parlament steht kurz vor der Zustimmung zu „Rückführungszentren“ für abgelehnte Asylbewerber, während Österreich sich der Unterstützergruppe anschließt
Eine für diese Woche geplante Abstimmung im Europäischen Parlament wird voraussichtlich die rechtliche Grundlage für „Rückführungszentren“ außerhalb des EU-Gebiets schaffen, in denen abgelehnte Asylbewerber untergebracht werden sollen. Österreich gehört zu einer Gruppe von fünf Ländern, die diese Maßnahme vorantreiben und argumentieren, dass sie den Druck auf die nationalen Systeme verringern wird. NGOs warnen hingegen vor möglichen Menschenrechtsverletzungen. Unternehmen sollten die Auswirkungen auf die Bearbeitungszeiten für Fachkräftezuwanderung genau beobachten und sich auf neue Anforderungen bei Datenweitergabe und Compliance einstellen, sobald die Zentren in Betrieb gehen.
Japan stellt JESTA E-Authorisierung vor; Österreich gehört zu den ersten visumfreien Ländern
Japans neue JESTA-Plattform, die am 9. März vorgestellt wurde, verlangt ab 2028 von österreichischen und anderen visumfreien Reisenden eine Online-Genehmigung vor der Abreise. Das vollständig digitale System verspricht Ankünfte in unter 10 Minuten und wird die Abläufe bei Geschäftsreisen beeinflussen, während die Anforderungen für Arbeitserlaubnisse unverändert bleiben.
Austrian Airlines erhöht ab 9. März die Flüge zwischen Wien und Bangkok aufgrund von Kapazitätsengpässen durch Umleitungen im Nahen Osten
Angesichts anhaltender Luftraumsperrungen im Nahen Osten setzt Austrian Airlines künftig vermehrt Großraumflugzeuge auf der Strecke Wien–Bangkok ein. Den Anfang macht ein zusätzlicher Flug von Bangkok nach Wien am 9. März. Diese Maßnahme erhöht die Kapazitäten nach Asien, reduziert die Verfügbarkeit in der Premium-Kabine und deutet auf eine umfassendere Netzwerkanpassung innerhalb der Lufthansa Group hin.
Der Welt-Grenzsicherheitskongress startet die Anmeldung für den Gipfel im April in Wien
Die Anmeldung für den World Border Security Congress, der vom 14. bis 16. April in Wien stattfindet, ist jetzt geöffnet. Der Gipfel konzentriert sich auf Biometrie, das EU-Ein- und Ausreisesystem sowie regionale Zusammenarbeit und wird voraussichtlich mehr als 60 nationale Grenzbehörden zusammenbringen – eine Gelegenheit für Mobilitätsteams, Technologien kennenzulernen, die die Schengen-Reise künftig prägen werden.