
Austrian Airlines (AUA) gab am 5. März um 13:00 Uhr ein Update heraus und verlängert die Aussetzung der meisten Flüge in den Nahen Osten. Flüge nach Dubai bleiben mindestens bis zum 10. März gestrichen, nach Tel Aviv bis zum 22. März und nach Teheran bis Ende April. Auch die Verbindungen nach Amman und Erbil sind vorübergehend ausgesetzt, während der Flugverkehr nach Larnaka am 7. März wieder aufgenommen wird, da Zypern seinen Luftraum für Überflüge wieder öffnet. Die Netzwerkanpassung folgt auf erneute Raketenangriffe zwischen Iran und israelisch ausgerichteten Kräften, die europäische Fluggesellschaften dazu veranlasst haben, große Teile des Luftraums über dem Irak und dem Persischen Golf zu meiden. Die Muttergesellschaft von AUA, die Lufthansa Group, hat ähnliche Aussetzungen für ihre Marken verhängt. Frachtkunden spüren die Auswirkungen bereits: Pharma-Versender in Wien berichten von Verzögerungen von 48 bis 72 Stunden bei zeitkritischen Sendungen, die normalerweise über Dubai World Central abgewickelt werden. Passagierreisen werden auf Verbindungen über Athen oder Istanbul umgebucht, was die Reisezeit von Tür zu Tür um bis zu fünf Stunden verlängert. Arbeitgeber mit Mobilitätsprogrammen sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass Reiseversicherungen bei höherer Gewalt in ausgewiesenen Konfliktgebieten möglicherweise keine Stornierungen abdecken. Personalverantwortliche werden dazu angehalten, Home-Office-Optionen für Außendienstmitarbeiter zu prüfen, die Projektstandorte nicht sicher erreichen können, und Evakuierungspläne für Mitarbeiter in Jordanien, Irak oder den VAE zu aktualisieren.
Quelle: Austrian Wings
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