
Nur wenige Stunden nach einer Sicherheitsüberprüfung am 5. März 2026 gab Air France bekannt, dass die vorübergehende Einstellung der Flüge nach Dubai und Riad mindestens um einen weiteren Tag verlängert wird. Die Flüge nach Tel Aviv und Beirut bleiben bis zum 10. bzw. 11. März weiterhin ausgesetzt. Ursprünglich hatte die Fluggesellschaft geplant, den Betrieb am 6. März wieder aufzunehmen, verwies jedoch auf „volatile Luftraumbedingungen“ nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran in der Vorwoche. Dieser Schritt verlängert die Unsicherheit für französische Multis mit Mitarbeitern im Golf- und Levante-Raum. Sicherheitsfirmen raten Reisenden, flexible Tickets zu buchen und Ausweichrouten über Doha oder Maskat zu sichern, die weiterhin in Betrieb sind. Auch Frachttransporte sind betroffen: Automobilkomponenten für die PSA-Montagelinie in Riad werden nun über Jeddah per Straße umgeleitet, was die Lieferzeit um 48 Stunden verlängert. Air France teilte mit, dass betroffene Passagiere umbuchen oder einen Gutschein mit einjähriger Gültigkeit erhalten können. Die Airline betreibt im Winterplan weiterhin 16 wöchentliche Flüge nach Dubai und hofft, den Service „so schnell wie die Sicherheit es zulässt“ wieder aufzunehmen. Die französische Zivilluftfahrtbehörde DGAC beobachtet die Lage und könnte kurzfristig aktualisierte NOTAMs herausgeben, die andere Fluggesellschaften betreffen. Unternehmen sollten ihre Reise-Risikoversicherungen überprüfen, da die meisten Policen Störungen in Konfliktgebieten nur mit zusätzlichem Schutz abdecken. Reiseverantwortliche werden dringend gebeten, die Reisendenverfolgung gemäß den französischen Fürsorgepflichten der Arbeitgeber aufrechtzuerhalten.
Quelle: Reuters corporate brief
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