
Nicht-EU-Passagiere, die nächsten Monat in Paris landen, müssen mit Wartezeiten von bis zu vier Stunden an den Flughäfen rechnen, nachdem Frankreich bestätigt hat, dass das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) ab dem 10. April in Betrieb genommen wird. Das EES ersetzt die herkömmliche Passkontrolle mit Stempel und Tinte durch eine vollständig digitale Erfassung jeder Grenzüberquerung. Bei der erstmaligen Aktivierung im Schengen-Raum müssen alle Drittstaatsangehörigen – darunter auch US-amerikanische und britische Geschäftsreisende, die bisher visafrei einreisen – an einem automatisierten Kiosk Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto hinterlegen, bevor sie einen Grenzbeamten treffen.
Luftfahrtverbände warnen, dass die zusätzliche biometrische Erfassung jede Kontrolle um 70 bis 90 Sekunden verlängert; multipliziert mit tausenden Passagieren pro Stunde droht dies, die Kapazitäten von Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) und Orly während der Spitzenzeiten zu überlasten. Ein gemeinsamer Brief von ACI Europe, Airlines for Europe und IATA fordert die französische Regierung auf, entweder die Einführung zu staffeln oder eine Sommerausnahme zuzulassen, und bezeichnet den aktuellen Zeitplan als „extrem riskant“. Als Beleg werden Tests in Lissabon und Mailand angeführt, bei denen die Wartezeiten bereits bei teilweiser EES-Einführung drei Stunden überschritten.
Groupe ADP, Betreiber von CDG und Orly, gibt an, 600 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt und 150 Kioske installiert zu haben, erwartet jedoch dennoch mehrere Wochen mit Störungen, während sich Personal und Reisende anpassen. Geschäftsreisemanager raten Crews und Entsandten, längere Umsteigezeiten einzuplanen, sich wenn möglich vorab zu registrieren und Nachweise über Anschlussreisen mitzuführen, um zusätzliche Kontrollen zu vermeiden. Reise-Risikoberater empfehlen Unternehmen zudem, ihre Fürsorgepflichten zu überprüfen: Verpasste Anschlussflüge und verlängerte Wartezeiten im Sicherheitsbereich können Überstunden, Unterkunftskosten und Einhaltung von Einwanderungsbestimmungen nach sich ziehen.
Mittelfristig wird das EES direkt in ETIAS – die ab diesem Jahr verpflichtende elektronische Reisegenehmigung für 7 Euro – integriert und so eine nahezu papierlose Außengrenze schaffen. Für Frankreich, das 2026 die Winter-Paralympics ausrichtet und ein Rekordjahr bei Messen erwartet, verspricht das System mehr Sicherheit – allerdings erst, wenn die anfänglichen Engpässe überwunden sind.
Luftfahrtverbände warnen, dass die zusätzliche biometrische Erfassung jede Kontrolle um 70 bis 90 Sekunden verlängert; multipliziert mit tausenden Passagieren pro Stunde droht dies, die Kapazitäten von Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) und Orly während der Spitzenzeiten zu überlasten. Ein gemeinsamer Brief von ACI Europe, Airlines for Europe und IATA fordert die französische Regierung auf, entweder die Einführung zu staffeln oder eine Sommerausnahme zuzulassen, und bezeichnet den aktuellen Zeitplan als „extrem riskant“. Als Beleg werden Tests in Lissabon und Mailand angeführt, bei denen die Wartezeiten bereits bei teilweiser EES-Einführung drei Stunden überschritten.
Groupe ADP, Betreiber von CDG und Orly, gibt an, 600 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt und 150 Kioske installiert zu haben, erwartet jedoch dennoch mehrere Wochen mit Störungen, während sich Personal und Reisende anpassen. Geschäftsreisemanager raten Crews und Entsandten, längere Umsteigezeiten einzuplanen, sich wenn möglich vorab zu registrieren und Nachweise über Anschlussreisen mitzuführen, um zusätzliche Kontrollen zu vermeiden. Reise-Risikoberater empfehlen Unternehmen zudem, ihre Fürsorgepflichten zu überprüfen: Verpasste Anschlussflüge und verlängerte Wartezeiten im Sicherheitsbereich können Überstunden, Unterkunftskosten und Einhaltung von Einwanderungsbestimmungen nach sich ziehen.
Mittelfristig wird das EES direkt in ETIAS – die ab diesem Jahr verpflichtende elektronische Reisegenehmigung für 7 Euro – integriert und so eine nahezu papierlose Außengrenze schaffen. Für Frankreich, das 2026 die Winter-Paralympics ausrichtet und ein Rekordjahr bei Messen erwartet, verspricht das System mehr Sicherheit – allerdings erst, wenn die anfänglichen Engpässe überwunden sind.
Quelle: Schengen Travel News