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Air France setzt Flüge im Nahen Osten bis zum 5. März aus wegen regionaler Luftraumsperrungen

März 4, 2026
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Air France setzt Flüge im Nahen Osten bis zum 5. März aus wegen regionaler Luftraumsperrungen
Air France bestätigte am 3. März 2026, dass alle Passagier- und Frachtflüge zu den Zielen Tel Aviv, Beirut, Dubai und Riad mindestens bis zur ersten geplanten Wiedereröffnung des Luftraums am 5. März ausgesetzt bleiben. Diese Entscheidung, die zunächst in einer frühen Betriebsmitteilung und später in den öffentlichen Reisehinweisen der französischen Fluggesellschaft kommuniziert wurde, folgt auf großflächige Luftraumsperrungen im Golfgebiet, nachdem die Konflikte zwischen Iran, den USA und Israel auf benachbarte Länder übergegriffen haben. Der Schritt von Air France entspricht ähnlichen Aussetzungen bei KLM und Lufthansa und kommt zu den bereits bestehenden Flugausfällen bei British Airways und Etihad hinzu. Laut Daten von FlightRadar24 wurden zwischen dem 1. und 3. März über 2.600 Flüge, die über Golf-Drehkreuze führen, gestrichen oder umgeleitet.

Für französische Geschäftsreisende ist die Lage besonders gravierend: Allein die Strecke Paris–Dubai befördert normalerweise rund 3.800 Passagiere täglich und ist eine wichtige Verbindung für Asien-Reisen, die in Frankreichs Regionalstädten starten. Multinationale Unternehmen mit Sitz in Paris haben bereits Klauseln zur Geschäftskontinuität aktiviert. Die Aéroports de Paris forderte die ansässigen Airlines auf, Nacht-Slots umzubuchen, um Langstreckenflugzeuge für alternative Routen über Singapur und Kuala Lumpur freizusetzen. Supply-Chain-Manager aus der Luftfahrt- und Luxusgüterbranche – beide stark exportorientiert – berichten von gecharterten Frachtraumkapazitäten bei Qatar Airways ab Doha oder der Umleitung dringender Sendungen per Lkw nach Genua für den Weitertransport per Schiff.

Air France setzt Flüge im Nahen Osten bis zum 5. März aus wegen regionaler Luftraumsperrungen


Reise-Risikoberater weisen darauf hin, dass die meisten französischen Reiseversicherungen nur dann Kosten für gestrandete Passagiere übernehmen, wenn das französische Außenministerium (MEAE) die Reisewarnstufe anhebt. Am Abend des 3. März stuft Paris die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien weiterhin mit „verstärkter Vorsicht“ ein – eine Stufe unter der, die Versicherer zur Rückerstattung ungenutzter Tickets verpflichten würde.

Praktische Empfehlungen für Firmenmobilitätsteams: (1) Reisende mit gebuchten Flügen zu den betroffenen Zielen sollen sich auf der MEAE-Plattform „Ariane“ registrieren und auf weitere Anweisungen warten; (2) bei unvermeidbaren dringenden Reisen empfiehlt sich die Umleitung über Muscat, Kuwait-Stadt oder Istanbul, die weiterhin geöffnet sind; (3) Frachtbuchungen sollten über Paris–Doha–Jeddah umgebucht werden, wobei Blockraumvereinbarungen vorübergehend ausgesetzt sein können; und (4) Mitarbeiter sind darauf hinzuweisen, dass die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers auch für verlängerte Zwischenaufenthalte aufgrund von höherer Gewalt gilt.
Quelle: The Guardian live blog

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