
Treffen in Brüssel am 5. März 2026: Die EU-Innenminister haben einen überarbeiteten Zeitplan für die vollständige Einführung des Schengen-Einreise-/Ausreisesystems (EES) sowie des lang erwarteten Europäischen Reiseinformations- und Genehmigungssystems (ETIAS) verabschiedet. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin erklärte gegenüber Journalisten, die Entscheidung sichere die letzten technischen Meilensteine, die Frankreich erfüllen muss, bevor im April 2026 alle Luft-, See- und Landgrenzstellen auf biometrische Ein- und Ausreisekioske umgestellt werden. Französische Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber begrüßten die Klarheit nach drei Jahren verschobener Fristen.
Laut dem neuen Fahrplan haben sich die Mitgliedstaaten darauf geeinigt, dass ab dem 10. April 2026 alle externen Schengen-Grenzübergänge ausschließlich auf das EES setzen und die bisher noch manuell vorgenommenen Passstempel während der Übergangszeit abgeschafft werden. Frankreich, das bereits EES-Gates an den Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle, Orly, Lyon und Marseille betreibt, bestätigte, die Ausstattung bis Dezember 2025 auf 42 Regionalflughäfen und 11 große Seehäfen auszuweiten.
Die Minister unterstützten zudem einen gemeinsamen Starttermin für ETIAS im vierten Quartal 2026, sechs Monate nach Abschluss von EES, um der französischen Grenzpolizei zusätzliche Zeit für Tests der API-Verbindungen zwischen den beiden Systemen zu geben. Über die Technik hinaus billigte der Rat einen „Schengen-Barometer“, der den Fortschritt der Länder bei freiwilligen Rückführungsverfahren messen soll. Frankreich drängte auf strengere Kennzahlen, nachdem interne Prüfungen ergaben, dass 2025 nur 13 % der Rückführungsentscheidungen tatsächlich umgesetzt wurden. Der Barometer wird alle sechs Monate veröffentlicht und fließt in den jährlichen Schengen-Bewertungszyklus ein – ein Instrument, mit dem Paris den Druck auf leistungsschwache Partner erhöhen will.
Firmen, die Mitarbeiter mobilisieren, sollten sich auf eine vollständig biometrische Grenzerfahrung in Frankreich im kommenden Frühjahr einstellen. Reisenden mit mehreren Pässen wird empfohlen, bei Ein- und Ausreise dasselbe Dokument zu verwenden, um „Hit-Mismatch“-Fehler in den neuen Datenbanken zu vermeiden. Unternehmen, die regelmäßig Nicht-EU-Mitarbeiter nach Frankreich entsenden, wird geraten, ab Ende 2026 bei der Reiseplanung 72 Stunden zusätzlich einzuplanen, da dann die ETIAS-Vorabprüfung für visumfreie Staatsangehörige verpflichtend wird.
Laut dem neuen Fahrplan haben sich die Mitgliedstaaten darauf geeinigt, dass ab dem 10. April 2026 alle externen Schengen-Grenzübergänge ausschließlich auf das EES setzen und die bisher noch manuell vorgenommenen Passstempel während der Übergangszeit abgeschafft werden. Frankreich, das bereits EES-Gates an den Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle, Orly, Lyon und Marseille betreibt, bestätigte, die Ausstattung bis Dezember 2025 auf 42 Regionalflughäfen und 11 große Seehäfen auszuweiten.
Die Minister unterstützten zudem einen gemeinsamen Starttermin für ETIAS im vierten Quartal 2026, sechs Monate nach Abschluss von EES, um der französischen Grenzpolizei zusätzliche Zeit für Tests der API-Verbindungen zwischen den beiden Systemen zu geben. Über die Technik hinaus billigte der Rat einen „Schengen-Barometer“, der den Fortschritt der Länder bei freiwilligen Rückführungsverfahren messen soll. Frankreich drängte auf strengere Kennzahlen, nachdem interne Prüfungen ergaben, dass 2025 nur 13 % der Rückführungsentscheidungen tatsächlich umgesetzt wurden. Der Barometer wird alle sechs Monate veröffentlicht und fließt in den jährlichen Schengen-Bewertungszyklus ein – ein Instrument, mit dem Paris den Druck auf leistungsschwache Partner erhöhen will.
Firmen, die Mitarbeiter mobilisieren, sollten sich auf eine vollständig biometrische Grenzerfahrung in Frankreich im kommenden Frühjahr einstellen. Reisenden mit mehreren Pässen wird empfohlen, bei Ein- und Ausreise dasselbe Dokument zu verwenden, um „Hit-Mismatch“-Fehler in den neuen Datenbanken zu vermeiden. Unternehmen, die regelmäßig Nicht-EU-Mitarbeiter nach Frankreich entsenden, wird geraten, ab Ende 2026 bei der Reiseplanung 72 Stunden zusätzlich einzuplanen, da dann die ETIAS-Vorabprüfung für visumfreie Staatsangehörige verpflichtend wird.
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