
Die Wirtschaftszeitung Economie Matin berichtet, dass zwischen dem 1. Februar und dem 5. März 2026 die Dieselpreise in Deutschland die Marke von 2 €/Liter überschritten, während die französischen Durchschnittspreise bei etwa 1,88 € lagen. Ähnliche Preisunterschiede gab es auch zur Schweiz, was Autofahrer dazu veranlasste, zum Tanken nach Frankreich zu fahren. Tankstellenbetreiber in Moselle und Bas-Rhin verzeichnen einen wöchentlichen Durchsatzanstieg von 18 %, was zu vorübergehenden Warteschlangen an den Zapfsäulen und erhöhter Volatilität bei den Spotpreisen führte.
Der Preisanstieg fällt mit einem Anstieg des Straßenverkehrs zusammen, den die französische Direction Interministérielle des Routes erfasste: Am 5. März wurde ein Anstieg der Fahrzeugdurchfahrten von leichten Fahrzeugen um 12 % im Forbach/Saarbrücken-Korridor A320/A6 im Jahresvergleich registriert. Logistikunternehmen meldeten Verzögerungen von bis zu 40 Minuten für Lieferwagen, die stichprobenartigen Zollkontrollen unterliegen, die im Rahmen der weiterhin geltenden innerfranzösischen Schengen-Kontrollen durchgeführt werden.
Grenzüberschreitende Einzelhändler profitieren von diesem Boom, doch die lokalen Handelskammern warnen, dass plötzliche Verkehrsspitzen die Parkinfrastruktur belasten und Just-in-Time-Lieferketten, die auf verlässliche Lieferzeiten angewiesen sind, stören können. Der sogenannte „Tanktourismus“ erschwert zudem die Treibhausgasbilanz Frankreichs, da viele Tankfüllungen ins Ausland exportiert werden.
Für Mobilitätsmanager bietet die Preisdivergenz Einsparpotenziale bei Flottenbetankungsverträgen, wirft aber auch Fürsorgepflichtfragen auf: Fahrer müssen mit längeren Wartezeiten und eingeschränkten Serviceangeboten an überlasteten Grenztankstellen rechnen. Unternehmen sollten ihre Routenplanungssoftware aktualisieren und Pufferzeiten in ihre Zeitpläne einbauen, bis sich die Preisunterschiede wieder normalisieren.
Der Preisanstieg fällt mit einem Anstieg des Straßenverkehrs zusammen, den die französische Direction Interministérielle des Routes erfasste: Am 5. März wurde ein Anstieg der Fahrzeugdurchfahrten von leichten Fahrzeugen um 12 % im Forbach/Saarbrücken-Korridor A320/A6 im Jahresvergleich registriert. Logistikunternehmen meldeten Verzögerungen von bis zu 40 Minuten für Lieferwagen, die stichprobenartigen Zollkontrollen unterliegen, die im Rahmen der weiterhin geltenden innerfranzösischen Schengen-Kontrollen durchgeführt werden.
Grenzüberschreitende Einzelhändler profitieren von diesem Boom, doch die lokalen Handelskammern warnen, dass plötzliche Verkehrsspitzen die Parkinfrastruktur belasten und Just-in-Time-Lieferketten, die auf verlässliche Lieferzeiten angewiesen sind, stören können. Der sogenannte „Tanktourismus“ erschwert zudem die Treibhausgasbilanz Frankreichs, da viele Tankfüllungen ins Ausland exportiert werden.
Für Mobilitätsmanager bietet die Preisdivergenz Einsparpotenziale bei Flottenbetankungsverträgen, wirft aber auch Fürsorgepflichtfragen auf: Fahrer müssen mit längeren Wartezeiten und eingeschränkten Serviceangeboten an überlasteten Grenztankstellen rechnen. Unternehmen sollten ihre Routenplanungssoftware aktualisieren und Pufferzeiten in ihre Zeitpläne einbauen, bis sich die Preisunterschiede wieder normalisieren.
Quelle: Economie Matin