
Der Bundesstaat Ceará im Nordosten Brasiliens hat am 5. März offiziell die Mitglieder seines neuen Interinstitutionellen Ausschusses für die Betreuung von Migranten, Flüchtlingen und die Bekämpfung des Menschenhandels (CEMIGTRAP) vereidigt. Die Bekanntgabe erfolgte am 6. März 2026. Das Gremium vereint zehn staatliche Ministerien – darunter Tourismus, Bildung, Arbeit und öffentliche Sicherheit – sowie Vertreter der Zivilgesellschaft, um Hilfsprogramme, Dokumentationsinitiativen und Anti-Menschenhandelsmaßnahmen besser zu koordinieren.
Obwohl die Migrationspolitik hauptsächlich auf Bundesebene geregelt wird, beherbergen Bundesstaaten wie Ceará zunehmend Venezolaner und Haitianer, die über Land oder durch interne Umsiedlungen ankommen. Bisher arbeiteten die Behörden isoliert voneinander, was zu doppelten Verweisungen im Sozialwesen und Lücken bei Sprachkursen führte. CEMIGTRAP wird eine gemeinsame Fall-Datenbank einrichten und Notunterkünfte mit der bundesstaatlichen humanitären Station am Flughafen Fortaleza koordinieren.
Die erste Aufgabe des Ausschusses ist die Ausarbeitung eines zweijährigen Aktionsplans, der unter anderem Regularisierungsworkshops in ländlichen Gemeinden, Portugiesischkurse für schulpflichtige Kinder sowie Aufklärungskampagnen gegen Zwangsarbeit-Rekrutierer umfasst. Am 9. März wird eine öffentliche Ausschreibung zehn NGO-Vertreter auswählen, die im Gremium sitzen und so die Kontrolle durch die Gemeinschaft sicherstellen.
Für Arbeitgeber ist die Bündelung der Zuständigkeiten von großer Bedeutung: Internationale Unternehmen, die sich in der Pecém Exportverarbeitungszone in Ceará niederlassen, erhalten einen zentralen Ansprechpartner für die Einstellung von Flüchtlingen im Rahmen der brasilianischen Arbeitsmarktintegrationsquoten. Personalabteilungen profitieren von schnelleren Ausstellungen der Arbeitserlaubnisse (Carteira de Trabalho) und koordinierten Dokumentenprüfungen zur Betrugsbekämpfung.
Ceará reiht sich damit neben São Paulo, Roraima und Rio Grande do Sul ein, die ebenfalls spezielle Migrationsräte eingerichtet haben – ein Trend, der laut Experten die zunehmende Dezentralisierung der Migrationssteuerung in Brasilien widerspiegelt.
Obwohl die Migrationspolitik hauptsächlich auf Bundesebene geregelt wird, beherbergen Bundesstaaten wie Ceará zunehmend Venezolaner und Haitianer, die über Land oder durch interne Umsiedlungen ankommen. Bisher arbeiteten die Behörden isoliert voneinander, was zu doppelten Verweisungen im Sozialwesen und Lücken bei Sprachkursen führte. CEMIGTRAP wird eine gemeinsame Fall-Datenbank einrichten und Notunterkünfte mit der bundesstaatlichen humanitären Station am Flughafen Fortaleza koordinieren.
Die erste Aufgabe des Ausschusses ist die Ausarbeitung eines zweijährigen Aktionsplans, der unter anderem Regularisierungsworkshops in ländlichen Gemeinden, Portugiesischkurse für schulpflichtige Kinder sowie Aufklärungskampagnen gegen Zwangsarbeit-Rekrutierer umfasst. Am 9. März wird eine öffentliche Ausschreibung zehn NGO-Vertreter auswählen, die im Gremium sitzen und so die Kontrolle durch die Gemeinschaft sicherstellen.
Für Arbeitgeber ist die Bündelung der Zuständigkeiten von großer Bedeutung: Internationale Unternehmen, die sich in der Pecém Exportverarbeitungszone in Ceará niederlassen, erhalten einen zentralen Ansprechpartner für die Einstellung von Flüchtlingen im Rahmen der brasilianischen Arbeitsmarktintegrationsquoten. Personalabteilungen profitieren von schnelleren Ausstellungen der Arbeitserlaubnisse (Carteira de Trabalho) und koordinierten Dokumentenprüfungen zur Betrugsbekämpfung.
Ceará reiht sich damit neben São Paulo, Roraima und Rio Grande do Sul ein, die ebenfalls spezielle Migrationsräte eingerichtet haben – ein Trend, der laut Experten die zunehmende Dezentralisierung der Migrationssteuerung in Brasilien widerspiegelt.
Quelle: Government of Ceará
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