
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat mit sofortiger Wirkung alle Visa- und Konsulardienste an der Botschaft in Teheran ausgesetzt. Grund dafür sind die rapide Verschlechterung der regionalen Sicherheitslage und wiederholte Ausfälle der Telekommunikation. In einer am 1. März 2026 aktualisierten Reisehinweis stuft das EDA den Iran in die Kategorie „Reisen Sie nicht dorthin“ ein und ruft Schweizer Staatsangehörige dazu auf, das Land zu verlassen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind.
Die Schließung der Botschaft bedeutet, dass iranische Geschäftsreisende und Studierende, die in die Schweiz wollen, ihre Anträge nun bei Konsulaten in Drittstaaten wie Ankara oder Abu Dhabi stellen müssen. Schweizer Universitäten schätzen, dass allein in diesem Semester rund 700 iranische Studierende betroffen sind, was Einschreibungen und Praktikumsbeginn verzögern könnte. Unternehmen mit Lieferkettenbeziehungen zum Iran, insbesondere in den Bereichen Maschinenbau und Pharma, werden geraten, ihre Einsatzpläne zu überprüfen und bis zur Wiederaufnahme der Visa-Dienste auf Homeoffice-Alternativen umzusteigen.
Für Schweizer Staatsangehörige vor Ort wird die konsularische Unterstützung „stark eingeschränkt“ sein, warnt das EDA. Die Regierung koordiniert sich mit Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe, um Evakuierungskapazitäten über Dubai und Doha aufrechtzuerhalten, doch die volatile Luftraumsituation kann kurzfristige Routenänderungen erforderlich machen. Arbeitgeber mit Mitarbeitenden im Iran sollten Notfall-Tracking-Systeme aktivieren und sicherstellen, dass ihre Reiseversicherungen Sicherheits-Evakuierungen abdecken.
Im Gegensatz zu früheren Hinweisen gibt Bern keinen Zeitrahmen für die Wiederaufnahme der Visa-Dienste an. Mobility-Manager sollten mit Folgewirkungen bei Familienzusammenführungen und humanitären Visa rechnen und gegebenenfalls Antragsteller an Schweizer Vertretungen in Nachbarländern verweisen, was zusätzliche Bearbeitungszeiten und Kosten bedeutet.
Die Schließung der Botschaft bedeutet, dass iranische Geschäftsreisende und Studierende, die in die Schweiz wollen, ihre Anträge nun bei Konsulaten in Drittstaaten wie Ankara oder Abu Dhabi stellen müssen. Schweizer Universitäten schätzen, dass allein in diesem Semester rund 700 iranische Studierende betroffen sind, was Einschreibungen und Praktikumsbeginn verzögern könnte. Unternehmen mit Lieferkettenbeziehungen zum Iran, insbesondere in den Bereichen Maschinenbau und Pharma, werden geraten, ihre Einsatzpläne zu überprüfen und bis zur Wiederaufnahme der Visa-Dienste auf Homeoffice-Alternativen umzusteigen.
Für Schweizer Staatsangehörige vor Ort wird die konsularische Unterstützung „stark eingeschränkt“ sein, warnt das EDA. Die Regierung koordiniert sich mit Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe, um Evakuierungskapazitäten über Dubai und Doha aufrechtzuerhalten, doch die volatile Luftraumsituation kann kurzfristige Routenänderungen erforderlich machen. Arbeitgeber mit Mitarbeitenden im Iran sollten Notfall-Tracking-Systeme aktivieren und sicherstellen, dass ihre Reiseversicherungen Sicherheits-Evakuierungen abdecken.
Im Gegensatz zu früheren Hinweisen gibt Bern keinen Zeitrahmen für die Wiederaufnahme der Visa-Dienste an. Mobility-Manager sollten mit Folgewirkungen bei Familienzusammenführungen und humanitären Visa rechnen und gegebenenfalls Antragsteller an Schweizer Vertretungen in Nachbarländern verweisen, was zusätzliche Bearbeitungszeiten und Kosten bedeutet.