
Die Veranstalter des World Border Security Congress (WBSC) 2026 haben am 9. März die Registrierung für Delegierte eröffnet und bestätigt, dass die Veranstaltung vom 14. bis 16. April erstmals seit 2018 wieder in Wien stattfindet. Der Kongress bringt Grenzschutzchefs, Zollbeamte und Technologieanbieter aus über 60 Ländern zusammen. Schwerpunktthemen sind automatisierte Biometrie, schnelle DNA-Tests an Grenzen sowie die Integration des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems vor dem Start am 10. April. In geschlossenen Workshops werden gemeinsame Einsätze auf der Westbalkan-Route diskutiert – eine Priorität für Österreich, das 2025 einen Anstieg irregulärer Einreisen um 12 % verzeichnete. Für multinationale Arbeitgeber gilt der WBSC als Gradmesser: Anbieter nutzen die Messe oft, um Upgrades für e-Gates und mobile App-Lösungen vorzustellen, die später an Verkehrsflughäfen eingesetzt werden. Der Flughafen Wien bestätigte, dass er eine Besichtigung seines „Smart Corridor“-Pilotprojekts anbietet, das Zoll- und Polizeikontrollen in einem einzigen biometrischen Tunnel verbindet. Die Teilnehmer müssen mit strengen Sicherheitsvorkehrungen rechnen; das Innenministerium stuft die Veranstaltung als „kritische Infrastruktur“ nach den neuen Großveranstaltungsregeln ein, was eine erweiterte Teilnehmerüberprüfung und Drohnenüberwachung vor Ort bedeutet. Frühbuchertickets kosten bis zum 29. März 995 €, danach steigen die Preise auf 1.295 €. Die Veranstalter melden großes Interesse aus den Staaten des Golf-Kooperationsrats, was darauf hindeutet, dass Österreichs neutraler Status weiterhin Akteure aus politisch sensiblen Regionen anzieht.
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