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Flughäfen Brüssel und Charleroi bestätigen für den 12. März keine Abflüge wegen nationalem Streik

März 10, 2026
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Flughäfen Brüssel und Charleroi bestätigen für den 12. März keine Abflüge wegen nationalem Streik
Die Luftfahrt in Belgien steht vor einem vollständigen Stillstand, nachdem sowohl der Flughafen Brüssel-Zaventem (BRU) als auch Brüssel Süd-Charleroi (CRL) am 9. März angekündigt haben, dass **alle** planmäßigen Abflüge am Donnerstag, den 12. März 2026, gestrichen werden. Diese Entscheidung folgt auf einen 24-stündigen Generalstreik der Gewerkschaften für Sicherheitskontrollen, Gepäckabfertigung und Bodenpersonal, der gegen die Sparmaßnahmen der Regierung gerichtet ist. Die Flughafenleitung erklärte, die proaktive Absage solle „die Sicherheit von Passagieren und Personal gewährleisten“ und unkontrollierbare Warteschlangen verhindern, falls nur Teilbetrieb möglich wäre. Ankommende Flüge dürfen noch landen, doch Betreiber warnen vor Umleitungen und kurzfristigen Änderungen, abhängig von der verfügbaren Bodenabfertigung. Die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air haben ihre kompletten Flugpläne für Donnerstag in Charleroi gestrichen, während Full-Service-Airlines Passagiere kostenfrei auf Flüge vor oder nach dem Streik umbuchen. Geschäftsreisende bemühen sich, Expatriates und Projektmitarbeiter über Amsterdam-Schiphol, Paris-CDG und Düsseldorf umzuleiten, doch Zubringerflüge zu diesen Drehkreuzen sind schnell ausgebucht. Unternehmen mit Fly-in/Fly-out-Mitarbeitern für NATO-, EU- und Pharma-Standorte rund um Brüssel haben Hotelkontingente begrenzt und Aufenthaltsverlängerungen genehmigt, um Schlüsselpersonal bis zum Wochenende vor Ort zu halten. Die Ankündigung der Flughäfen bestätigt, was seit letzter Woche als sehr wahrscheinlich galt, nachdem separate Streikankündigungen für Bahn, öffentlichen Nahverkehr und Hafenbereiche eingereicht wurden. Anders als bei früheren eintägigen Ausständen, bei denen ein Notbetrieb mit Militär- oder Subunternehmer-Sicherheitskräften aufrechterhalten wurde, wird diesmal der gesamte ausgehende zivile Luftverkehr lahmgelegt. Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse des belgischen Luftfahrtverbands schätzt, dass die Schließung den Airlines und Flughafenhändlern mehr als 12 Millionen Euro an Umsatzausfällen und Entschädigungszahlungen kosten wird. Reisende mit Abflügen am 12. März werden dringend gebeten, **nicht** zum Flughafen zu fahren, sondern sich umgehend an ihre Fluggesellschaft oder ihren Reiseanbieter zu wenden. Nach EU-Verordnung 261 müssen Airlines Passagiere „so früh wie möglich“ umleiten oder erstatten, doch Hotel- und Verpflegungskosten sind bei „außergewöhnlichen Umständen“ wie einem Generalstreik nicht abgedeckt.
Quelle: HotNews Romania (reporting Belgian airport statements)

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