
Air India und die Lufthansa Group unterzeichneten am 17. Februar in Brüssel ein Memorandum of Understanding zur Entwicklung einer gemeinsamen Geschäftsvereinbarung für Passagier- und Frachtverkehr zwischen Indien und Europa. Das Abkommen umfasst ausdrücklich die Tochtergesellschaft Brussels Airlines und könnte damit die seit 2019 unterbrochenen Direktverbindungen zwischen Indien und Belgien wiederbeleben.
In der ersten Phase werden die Partner ihre Flugpläne und Preise an ihren Drehkreuzen aufeinander abstimmen, um gleichzeitige Verbindungen am selben Tag zwischen Brüssel und Delhi, Mumbai sowie Bengaluru über Frankfurt, München und Zürich zu ermöglichen. Gemeinsame Vertriebsteams werden gezielt Kunden aus der Pharma- und Diamantenbranche ansprechen – zwei Sektoren, die 40 % der belgischen Exporte nach Indien ausmachen.
In der zweiten Phase planen die Airlines, Codesharing auf Nonstop-Flügen einzuführen, sobald Air India Ende 2026 die Langstreckenjets A350-900 erhält. Der Flughafen Brüssel hat Anreizpakete angeboten und verweist auf die starke Nachfrage aus der 19.000-köpfigen indischen Diaspora in Belgien, IT-Dienstleistern in Leuven sowie dem EU-Beamtenverkehr nach Delhi.
Aus Mobilitätssicht könnte die Vereinbarung die üblichen Tür-zu-Tür-Reisezeiten um bis zu vier Stunden verkürzen und die Notwendigkeit von Schengen-Transitflügen reduzieren – ein Vorteil für Inhaber indischer Pässe, die oft enge Visafristen einhalten müssen. Die gegenseitige Anerkennung von Vielfliegerprogrammen und durchgechecktes Gepäck werden zudem Geschäftsreisen erleichtern.
Das Abkommen bedarf noch der kartellrechtlichen Freigabe, doch Experten rechnen mit einer Genehmigung, da der Wettbewerb auf den Indien-EU-Strecken weiterhin intensiv ist. Sollten die Regulierungsbehörden Slot-Konzessionen verlangen, dürfte Brussels Airlines profitieren und Brüssel als Benelux-Drehkreuz für den Indien-Verkehr stärken.
In der ersten Phase werden die Partner ihre Flugpläne und Preise an ihren Drehkreuzen aufeinander abstimmen, um gleichzeitige Verbindungen am selben Tag zwischen Brüssel und Delhi, Mumbai sowie Bengaluru über Frankfurt, München und Zürich zu ermöglichen. Gemeinsame Vertriebsteams werden gezielt Kunden aus der Pharma- und Diamantenbranche ansprechen – zwei Sektoren, die 40 % der belgischen Exporte nach Indien ausmachen.
In der zweiten Phase planen die Airlines, Codesharing auf Nonstop-Flügen einzuführen, sobald Air India Ende 2026 die Langstreckenjets A350-900 erhält. Der Flughafen Brüssel hat Anreizpakete angeboten und verweist auf die starke Nachfrage aus der 19.000-köpfigen indischen Diaspora in Belgien, IT-Dienstleistern in Leuven sowie dem EU-Beamtenverkehr nach Delhi.
Aus Mobilitätssicht könnte die Vereinbarung die üblichen Tür-zu-Tür-Reisezeiten um bis zu vier Stunden verkürzen und die Notwendigkeit von Schengen-Transitflügen reduzieren – ein Vorteil für Inhaber indischer Pässe, die oft enge Visafristen einhalten müssen. Die gegenseitige Anerkennung von Vielfliegerprogrammen und durchgechecktes Gepäck werden zudem Geschäftsreisen erleichtern.
Das Abkommen bedarf noch der kartellrechtlichen Freigabe, doch Experten rechnen mit einer Genehmigung, da der Wettbewerb auf den Indien-EU-Strecken weiterhin intensiv ist. Sollten die Regulierungsbehörden Slot-Konzessionen verlangen, dürfte Brussels Airlines profitieren und Brüssel als Benelux-Drehkreuz für den Indien-Verkehr stärken.
Quelle: AeroTime